Am Mainufer im Ostend soll eine neue Hundewiese entstehen – fast 240 Unterstützer auf der Bürgerplattform haben den Ortsbeirat 4 überzeugt. Alle Infos hier!
Gute Neuigkeiten für alle Hundebesitzer im Ostend und Bornheim! Der Ortsbeirat 4 hat grünes Licht gegeben: Am Mainufer östlich der Flößerbrücke soll eine neue Hundewiese entstehen. Die Idee dazu kam nicht aus der Politik, sondern direkt aus der Bürgerschaft – und das mit überwältigender Resonanz. Auf der städtischen Ideenplattform „Frankfurt fragt mich“ sammelten sich schnell fast 240 Unterstützer für den Vorschlag. Stärker kann man ein Zeichen kaum setzen!
Jetzt reinhören und mitdiskutieren – denn dieses Thema bewegt Frankfurt! Die Grünen im Ortsbeirat 4 haben den Bürgervorschlag aufgegriffen und einen entsprechenden Antrag eingebracht. Das überzeugende Argument dahinter: Eine Hundewiese nützt nicht nur den Vierbeinern und ihren Besitzern, sondern dem gesamten Stadtleben. Wenn Hunde sich auf einer eingezäunten Fläche richtig austoben können, laufen sie in geringerem Umfang außerhalb frei herum. „Das macht auch das Miteinander in den Parkanlagen entspannter“, so der Initiator des Vorschlags. Und genau das haben die Mitglieder des Ortsbeirats überzeugt – der Antrag fand eine klare Mehrheit.
Doch beim Ortsbeirat 4 läuft noch mehr in Sachen Aufenthaltsqualität. Der Platz an der Friedberger Warte soll bei großer Hitze angenehmer werden. Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Thiem erklärte, dass zwar vieles wegen des Denkmalschutzes nicht möglich sei, Sonnenschirme und ein Trinkbrunnen aber durchaus realisierbar sein sollten. Einmütige Zustimmung gab’s dafür vom gesamten Gremium.
Außerdem wurde ein weiterer Grünen-Antrag ohne Debatte angenommen: Unter dem Titel „Mehr Grün im nördlichen Bornheim“ soll der Magistrat prüfen, ob Rankpflanzen an geeigneten Gittern von ABG-Häusern in den Straßen Am Ameisenberg, Bonstädter Straße und am Stiegelschlag angebracht werden können. Ursprünglich wünschten sich die Grünen mehr Bäume in diesen Straßen – doch weil die Straßen sehr schmal sind, will der Magistrat mit Baumpflanzungen bis zu einer Umgestaltung warten. Rankpflanzen als grüne Alternative? Eine clevere Lösung!
Nicht alles lief im Ortsbeirat reibungslos durch. Die FDP beantragte, die Milieuschutzsatzung aufzuheben – mit dem Argument, sie bremse dringend nötige Modernisierungen und Umbauten aus. Als konkretes Beispiel nannte die FDP ein Haus in der Wittelsbacherallee, das eine Genossenschaft gerne umbauen würde – unter anderem mit einem außen angebauten Aufzug –, was wegen der Milieuschutzsatzung nicht möglich sei.
Doch Grüne, SPD und Linke stimmten gegen den Antrag. Die Grünen betonten, am Milieuschutz festhalten zu wollen – dahinter steckt die Sorge, dass teure Sanierungen die angestammten Bewohner des Quartiers verdrängen könnten, weil sie sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten können. Einen Kompromissvorschlag zur Überarbeitung der Satzung lehnte die FDP ab.
Die neue Hundewiese am Mainufer ist ein echtes Zeichen dafür, wie Bürgerbeteiligung in Frankfurt funktionieren kann. Fast 240 Menschen haben auf einer digitalen Plattform für eine Idee gestimmt – und der Ortsbeirat hat zugehört. Das ist der Sound der Weltstadt: nah an den Menschen, nah am Main. Wir bleiben für euch dran, wie es mit dem Projekt weitergeht!






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