
Maximilian Schmid trifft beim 2:0-Sieg der Kickers Offenbach in Ulm und zeigt nach schwieriger Aue-Zeit sein wahres Potenzial. Alle Infos zum OFC-Neuzugang!
Ein Tor, eine Vorlage, ein souveräner 2:0-Auswärtssieg – Kickers Offenbach ist stark in die neue Saison gestartet, und Neuzugang Maximilian Schmid hat dabei seinen Teil beigetragen. Beim Erfolg gegen den SSV Ulm 1846 im Donaustadion war der 23-jährige Angreifer einer der auffälligsten Akteure auf dem Platz. Genau die Art von Start, die Lust auf mehr macht!
In der 45. Minute war es soweit: Jan Hendrik Marx köpfte wuchtig aufs Ulmer Tor, der Keeper konnte den Ball nur nach vorne abwehren – und Schmid stand goldrichtig. „Ich habe auf meinen Riecher vertraut und versucht, ihn reinzuhauen. Ich wollte den Ball nur irgendwie reinmachen“, erzählte er danach in der Mixed Zone. Mission geglückt. „Es war ein geiles Gefühl.“
Kurz vor dem Treffer war er bei einer Doppelchance noch am Ulmer Keeper gescheitert. „Das Ding mit links hat mich geärgert“, gab er zu, „aber unterm Strich bin ich sehr zufrieden.“ Kein Wunder: Das 1:0 fiel noch vor der Pause, Maximilian Wolfram legte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:0 nach. „So sind wir mit einem sehr guten Gefühl in die Pause gegangen und blieben auch danach stabil.“
Die Vorgeschichte macht den Auftritt noch beeindruckender: Beim FC Erzgebirge Aue hatte Schmid, der gebürtig aus Hanau stammt, in anderthalb Jahren und 33 Drittligaspielen lediglich einen Treffer erzielt. Eine Klasse tiefer beim OFC hat er diese magere Bilanz nach gerade mal zwei Saisonspielen bereits eingestellt. Schon beim Auftaktsieg gegen Astoria Walldorf (2:1) hatte er mit einem Pfostenschuss das 1:0 durch Sturmpartner Benedikt von Hagen vorbereitet.
Mitspieler Jan Hendrik Marx kommentierte die Entwicklung auf seine Art: Er klopfte Schmid nach dem Spiel grinsend auf die Schulter und sagte nur ein Wort – „Goalgetter“. Nicht ganz ernst gemeint, aber wer weiß, was da noch kommt.
Auch Mitspieler Wolfram beschrieb Schmid als „wuselig“ – und traf damit den Nagel auf den Kopf. Der 1,84 Meter große Angreifer macht Tempo, sucht die direkten Duelle und läuft die Gegner früh an. Kurzum: Ein Spielertyp, der dem OFC-Spiel Energie verleiht.
Kein Zufall, dass Trainer Mark Zimmermann ihn trotz einer durchwachsenen Vorbereitung von Beginn an aufstellte. Denn Zimmermann kennt Schmid gut: Unter ihm erlebte der Rechtsfuß bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln seine stärkste Zeit. In der Saison 2022/23 traf er dort in der Regionalliga West in 29 Spielen satte 13 Mal und legte vier weitere Tore auf. Der Coach weiß also genau, wozu sein Schützling fähig ist – und was er noch verbessern kann.
Das kleine Manko beim Ulm-Spiel: Die Familie konnte wegen der Entfernung nicht dabei sein. „Sie haben aber am Fernseher zugeguckt“, sagte Schmid. Das wird sich bald ändern. Der OFC empfängt als nächstes den FSV Mainz 05 II (Samstag, 14 Uhr) und danach den 1. FC Kaiserslautern II (28. August, 19 Uhr) – zweimal Heimrecht in Folge. Gegen Bundesliga-Reserven kennt Schmid sich aus: Er spielte einst selbst in der Mainzer Jugend und durchlief beim 1. FC Köln ab der U 17 alle Nachwuchsstufen.
Ob gegen Mainz der nächste Treffer folgt? Wir sind gespannt! Jetzt reinhören – und den OFC gemeinsam anfeuern. Der Sound der Weltstadt begleitet euch!






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