Das Städel Museum zeigt ab 17. September die Ausstellung „Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.“ mit rund 110 Objekten. Alle Infos zur neuen Schau in Frankfurt!
Rot ist die Farbe der Maria Magdalena – das war schon vor 2000 Jahren so, und das ist auch heute noch der Fall. Aber eine knallrote Daunenjacke aus Synthetikfaser? Das ist dann doch eine ganz neue Interpretation der biblischen Frauenfigur! Genau das macht die neue Ausstellung im Frankfurter Städel Museum so spannend: Sie verbindet Geschichte mit Gegenwart, Heiliges mit Alltäglichem – und das auf eine Art, die richtig neugierig macht.
Ab dem 17. September präsentieren das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung gemeinsam die Ausstellung „Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.“ – und zwar bis zum 17. Januar 2026. Rund 110 Objekte warten darauf, entdeckt zu werden. Eine Frau, die als Sünderin galt, als Heilige verehrt wurde und als Gefährtin Christi in die Geschichte einging – ihre Karriere ist, wie es so schön heißt, wirklich erstaunlich.
Am Montag war es soweit: Im Städel wurden die beiden Kampagnenmotive für die neue Schau gehangen. Kurator Bastian Eclercy erklärte dabei, dass Rot die klassische Farbe sei, die der biblischen Frauenfigur traditionell zugeschrieben wird – daher auch die auffällige rote Daunenjacke im modernen Kampagnenbild.
Eines der beiden Kampagnenmotive ist das Gemälde „La sfida“ – auf Deutsch: „Die Herausforderung“ – von Nieves González. Das andere Motiv zeigt El Grecos „Büßende Magdalena“, entstanden um 1585. Ein echter Klassiker trifft auf zeitgenössische Kunst – das ist das Städel, wie wir es lieben! Und ja: Das jüngste Exponat der gesamten Schau kam tatsächlich ganz ohne Haken und Aufhängung im Museum an. Rätselhaft? Auf jeden Fall neugierig machend!
Maria Magdalena ist eine der faszinierendsten Figuren der Kunstgeschichte – und das Städel zeigt, warum. Mit rund 110 Objekten aus verschiedenen Epochen und Perspektiven taucht ihr tief ein in die Geschichte einer Frau, deren Image sich über die Jahrhunderte immer wieder neu erfunden hat. Von der büßenden Sünderin bis zur modernen Frau in Daunenjacke – diese Ausstellung zeigt, wie lebendig Geschichte sein kann.
Das ist genau der Frankfurt-Spirit, den wir bei Radio Frankfurt feiern: Eine Weltstadt, die Tradition und Moderne zusammenbringt – der Sound der Weltstadt lebt auch in der Kunst! Also: Merkt euch den 17. September rot im Kalender an und plant euren Besuch im Städel. Ob ihr euch mehr für die alten Meister oder die zeitgenössische Kunst begeistert – diese Schau hat für jeden etwas zu bieten.
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