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LAP Coffee in Frankfurt: Günstiger Kaffee für 1,50 Euro an der Berger Straße

LAP Coffee aus Berlin hat seine erste Frankfurt-Filiale an der Berger Straße eröffnet. Espresso für 1,50 Euro – wie reagiert die lokale Kaffee-Szene darauf?

Redaktion
·
23. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Tagen

Die Berliner Kaffeekette mischt Frankfurt auf!

Frischer Wind an der Berger Straße: Mitte Juni hat die Berliner Kaffeekette LAP Coffee ihre erste Frankfurt-Filiale eröffnet – und die Stadt redet darüber! LAP steht für „Life Among People“, also Leben unter Menschen. Das Konzept ist simpel, aber effektiv: günstiger Kaffee zum Mitnehmen, schnell und unkompliziert. Ein Espresso für 1,50 Euro, ein Cappuccino für 2,50 Euro – das ist deutlich weniger als bei den meisten anderen Cafés in der Stadt. Kein Wunder, dass das Startup aus Berlin die Branche aufhorchen lässt!

Wer steckt hinter LAP Coffee?

Gegründet wurde LAP Coffee von Ralph Hage, einem ehemaligen Banker, der zuvor in New York gelebt hat. Inzwischen betreibt die junge Kette 34 Filialen – rund 20 davon allein in Berlin. Das Konzept setzt auf kleine Flächen, wenig Sitzplätze und vor allem das To-go-Geschäft. Der Kaffee kommt aus automatisierten Siebträgermaschinen, die Bohnen liefert eine Berliner Rösterei. Genau diese automatisierten Abläufe machen laut dem Unternehmen die günstigen Preise möglich.

Gründer Hage sagt, Frankfurt habe ihn überrascht: Er erwartete eilige Büromenschen auf dem Weg zur Arbeit – und traf stattdessen auf Mütter mit Kinderwagen und entspannte Nachbarschaft. Das zeigt: Frankfurt ist eben nicht nur Bankenviertel, sondern auch Kiez und Lebensgefühl!

Was steht auf der Karte?

Neben klassischen Kaffeespezialitäten gibt es bei LAP Coffee auch Exotisches. Ein „Strawberry Cloud Matcha“ steht für 4,50 Euro auf der Karte – perfekt für alle, die mal etwas anderes ausprobieren wollen. Wer schon vor Ort war, weiß: Die meisten Gäste sind in ihren Zwanzigern und Dreißigern. Junge Frankfurterinnen und Frankfurter schätzen die fairen Preise und die entspannte Atmosphäre vor der Filiale mit ihren blauen Liegestühlen.

Shitstorm und Farbe an den Wänden

Nicht überall kommt LAP Coffee so entspannt an wie in Frankfurt. Mit der Expansion der Kette rollte eine Welle der Kritik über das Unternehmen. Vorwürfe: Verdrängung, Gentrifizierung und Kaffee-Dumpingpreise dank Investorengeldern. In Berlin wurde es sogar handfest – Filialen wurden mit Farbe beschmiert und mit Steinen beworfen. Gründer Hage wehrt sich gegen diese Kritik: „Es gibt diese Vorstellung, dass, wenn eine Marke Erfolg hat, andere scheitern. Das ist Blödsinn, gerade beim Kaffeemarkt, weil der so groß ist.“

Wie reagiert die Konkurrenz in Frankfurt?

Die Konkurrenz an der Berger Straße ist stark – aber gelassen. Thomas Huck, Mitbetreiber des Café Kante rund 100 Meter entfernt, sieht keinen Einfluss auf sein Geschäft. Das Café Kante hat viele ältere Stammgäste und setzt auf ein klassisches Bedienkonzept.

Auch Samson Habtom, Inhaber von Bunca Coffee mit bisher drei Filialen in Frankfurt – eine davon direkt zwei Häuser neben dem neuen LAP Coffee – gibt sich entspannt. „Grundsätzlich können wir nicht sagen, dass wir weniger Kunden haben“, sagt Habtom. Sein Konzept setzt auf Qualität statt Preis, mit eigener Rösterei und einer Barista Academy für seine Mitarbeiter. Und Habtom wächst weiter: Im August soll eine vierte Filiale in Offenbach folgen, im September die fünfte im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen.

Nicht allein: Kaffeeroboter macht Konkurrenz

LAP Coffee ist übrigens nicht die einzige günstige Kaffee-Option an der Berger Straße. In einem Laden für Açaí-Smoothies nur wenige Gehminuten entfernt bereitet ein Roboter in einem Glaskasten Kaffee zu – per Kartenbestellung am Bildschirm. Und der Preis? Cappuccino 2,50 Euro, Espresso 1,50 Euro. Exakt dieselben Preise wie bei LAP – ein reiner Zufall, versichert Kaffeeroboter-Gründer Daniel Babich.

Frankfurt bleibt spannend – auch beim Morgenkaffee! LAP Coffee will in der Stadt weiter wachsen, und die Nachfrage scheint da zu sein. Der Sound der Weltstadt klingt eben auch nach frisch gebrühtem Espresso für 1,50 Euro. Jetzt reinhören – oder besser: hingehen und selbst probieren!

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