
New York trifft Sachsenhausen: „27 Bagel
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Kühlbusse am Willy-Brandt-Platz in Frankfurt bieten täglich Abkühlung und Hilfe für hitzegeplagte Menschen.
Die Sonne knallt, der Asphalt glüht und Schatten? Fehlanzeige! Wer kennt das Gefühl nicht: An richtig heißen Tagen wird Frankfurt zur Sauna. Aber es gibt gute Nachrichten für alle Hitze-Geplagten in unserer Stadt – denn am Willy-Brandt-Platz stehen zwei besondere Busse, die genau das bieten, was ihr jetzt braucht: kühle Luft und ein offenes Ohr.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe Rhein-Main hat das Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt ins Leben gerufen. Zwei Busse, ausgestattet mit mobilen Klimaanlagen, bieten jeweils Platz für rund 40 Menschen. Das Beste daran: Das Angebot ist täglich von 13 bis 19 Uhr geöffnet – und zwar bis Ende August.
Monika Gorny, Pressesprecherin der Johanniter-Unfall-Hilfe Rhein-Main, erklärt, warum das Projekt so wichtig ist: Besonders für schutzbedürftige Menschen wie Obdachlose gibt es in Frankfurt kaum Möglichkeiten, sich vor extremer Hitze zu schützen. Die Kühlbusse schließen genau diese Lücke. Zwischen 100 und 300 Menschen besuchen die Busse täglich – das zeigt, wie groß der Bedarf ist!
Wer glaubt, hier gibt’s nur kühle Luft, liegt falsch. Die Helferinnen und Helfer vor Ort verteilen Wasserpäckchen, kommen mit den Besuchern ins Gespräch und vermitteln bei Bedarf weitere Angebote – ob medizinische Hilfe oder Hinweise auf sichere Schlafplätze. „Ich glaube, die Menschen brauchen nicht immer Essen und Trinken. Ich glaube, die brauchen manchmal auch ein offenes Ohr“, bringt es Michael Koch auf den Punkt. Der Ortsvorsteher aus Wiesbaden-Klarenthal spendierte kurzerhand 100 Euro für Süßgetränke und übergab sie den Johanniter-Helferinnen und -Helfern vor Ort. Echtes Frankfurter Miteinander!
Ein besonderer Hingucker ist übrigens Hazel – der Flächensuch- und Trümmersuchhund, der ebenfalls dabei ist und noch mehr Menschen zu den Bussen locken soll. Wer kann da schon Nein sagen?
Michael Beisenherz, 34 Jahre alt, ist begeistert: „Ich find‘ das super“, sagt er und wünscht sich noch mehr solcher Angebote in der Stadt. Er schaut nicht nur wegen der kühlen Luft vorbei – die Begegnungen mit den Helferinnen und Helfern machen das Angebot für ihn besonders wertvoll.
Auch Jürgen Wolff, 62, macht es sich auf einem der Vierersitze gemütlich und bringt es auf den Punkt: „Es könnten vier bis fünf solcher Wagen in Frankfurt sein.“ Besonders die anhaltende Hitze setze älteren Menschen zu – eine Einschätzung, die wohl viele von euch teilen dürften.
Kurz gesagt: für alle! Ob Senioren, Familien mit Kindern oder Menschen, die ihre Mittagspause kühl verbringen wollen – die Kühlbusse am Willy-Brandt-Platz sind offen für jeden. Die Helferinnen und Helfer freuen sich über jeden Besuch. Gorny fasst es treffend zusammen: Die Busse sind nicht nur ein Ort des Abkühlens, sondern auch ein Ort der Begegnung.
Also Frankfurt: Wenn die Hitze mal wieder unerträglich wird, schaut einfach am Willy-Brandt-Platz vorbei, steigt ein und kühlt ab. Der Sound der Weltstadt ist heiß – aber ihr müsst es nicht sein. Jetzt reinhören und informiert bleiben – Radio Frankfurt, das beste Programm im Main-Gebiet!

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