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Krösche-Nachbeben: Jetzt steht Milan vor der Tür!

Markus Krösche vor Milan-Wechsel: Details zur Ausstiegsklausel, dem Eintracht-Aus und vier heißen Nachfolge-Kandidaten im Überblick bei Radio Frankfurt.

Redaktion
·
19. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 7 Stunden

Der Krösche-Knall geht in die nächste Runde

Eintracht-Fans, haltet euch fest – die Geschichte um Markus Krösche nimmt sofort Fahrt auf! Erst wurde der Sportvorstand auf eigenen Wunsch freigestellt, wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben. Jetzt zeichnet sich ab, wohin die Reise für den 46-Jährigen gehen könnte – und bei der Eintracht wird bereits fieberhaft an der Nachfolge gebastelt. Der Sound der Weltstadt bleibt dran, denn hier tut sich gerade richtig was!

Milan macht Ernst

Laut Transfermarkt, das sich auf Sky-Reporter Gianluca Di Marzio beruft, erhöht der AC Milan das Tempo in den Verhandlungen mit Krösche. Der Kontakt sei nach dessen Abschied aus Frankfurt wieder aufgenommen worden. Dem Manager winke bei den Rossoneri die Position des Head of Football. Auch der bekannte Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet von fortgeschrittenen Gesprächen zwischen Krösche und dem italienischen Rekordmeister.

Ganz neu ist das Werben aus Mailand übrigens nicht: Schon im Sommer hatte Krösche ein lukratives Angebot für den Posten als Head of Football vorliegen, entschied sich damals aber für Frankfurt. Nach einer enttäuschenden Saison ohne Champions-League-Plätze musste bei Milan neben Trainer Massimiliano Allegri auch das komplette Sportdirektorium gehen – seitdem sucht der Klub offenbar wieder nach einem starken Mann für die sportliche Leitung.

Keine Ablöse zum Nulltarif

Ganz easy wird der Wechsel aber nicht: Laut Eintracht-Statement zur Trennung besteht Krösches bis zum 30. Juni 2028 laufender Vertrag angepasst fort. Das bedeutet laut Transfermarkt, dass eine Ausstiegsklausel nur im Winter gezogen werden kann – und die liegt im unteren einstelligen Millionenbereich. Neben Milan könnten dem Bericht zufolge auch Borussia Dortmund, der FC Bayern sowie Top-Klubs aus der Premier League Interesse anmelden.

Warum Krösches Stern sank

Fussballdaten.de zeichnet nach, dass sich die Stimmung um Krösche schon vor der Freistellung eingetrübt hatte. Der Sportvorstand erwirtschaftete zwar einen Transferüberschuss, konnte die Abgänge von Schlüsselspielern wie Nathaniel Brown und Rasmus Kristensen aber nicht ausreichend kompensieren. Der Hessische Rundfunk berichtete zudem, dass man in Frankfurt mit der Kaderzusammenstellung für die laufende Saison nicht auf ganzer Linie zufrieden gewesen sei.

Dazu kommt das gescheiterte Trainerexperiment mit Albert Riera, der die Eintracht bereits vier Monate nach Amtsantritt wieder verließ. Auch ein angespanntes Verhältnis zu Trainer Adi Hütter wurde berichtet. Die Frankfurter Rundschau wies zudem auf die Ausstiegsklausel für den Winter 2027 hin, die Krösches Vertrag enthält.

Wer übernimmt bei der Eintracht?

Während Krösche sich wohl Richtung Italien orientiert, laufen bei der Eintracht die Planungen für die Nachfolge. Laut Bild-Berichten, auf die sich sowohl Transfermarkt als auch Fussballdaten.de beziehen, stehen gleich vier Namen auf dem Zettel:

  • Joti Chatzialexiou, aktuell Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg und laut Fussballdaten.de ein ausgewiesener Experte für Nachwuchsförderung mit rund 20 Jahren Erfahrung beim DFB
  • Christoph Spycher, derzeit beim BSC Young Boys Bern tätig, wo er in seinen ersten fünf Jahren als Sportchef vier Meisterschaften holte – zudem spielte er von 2005 bis 2010 selbst für die Eintracht
  • Pirmin Schwegler, ehemaliger Eintracht-Kapitän und mittlerweile Sportdirektor beim VfL Wolfsburg
  • Fredi Bobic, Krösches direkter Vorgänger in Frankfurt, der 2018 den DFB-Pokal gewann und aktuell bei Legia Warschau unter Vertrag steht

Wer das Rennen macht, hängt laut Fussballdaten.de stark davon ab, welche Richtung die Eintracht einschlagen will – Kontinuität mit alten Bekannten, ein Konzeptentwickler mit Titel-Historie oder volle Konzentration auf die Nachwuchsförderung.

Was bisher geschah

Zur Erinnerung: Der Aufsichtsrat hatte der Bitte Krösches auf Freistellung zugestimmt, nachdem Kritik an der Verpflichtung von Albert Riera und an der Kaderplanung lauter geworden war. Aufsichtsratschef Mathias Beck würdigte dabei ausdrücklich Krösches Verdienste für die sportliche Entwicklung des Klubs, darunter der Europa-League-Titel 2022. Die sportlichen Themen übernimmt interimistisch Geschäftsführer Axel Hellmann.

Fazit: Spannung bleibt am Main

Eins ist klar: Bei der Eintracht wird’s gerade nicht langweilig! Ob Krösche tatsächlich zu Milan wechselt und wer am Main künftig das Sportliche lenkt – wir bleiben für euch dran. Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch auf dem Laufenden. Jetzt reinhören und keine Entwicklung verpassen!

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