
Markus Krösche ist bei der Eintracht Geschichte, ein Wechsel zur AC Mailand bahnt sich an. Wer wird neuer SGE-Sportvorstand? Alle Infos im Überblick.
Eure Eintracht steht vor einem echten Umbruch! Markus Krösche ist als Sportvorstand zurückgetreten, der Aufsichtsrat hat seinem Wunsch entsprochen. Am Montag verabschiedete sich der 46-Jährige emotional von der Mannschaft und erhielt für seine Abschiedsrede viel Applaus, wie Sky Sport berichtet. Am Abend stellte er sich auch den Fans auf der Mitgliederversammlung. Sein Vertrag bei der Eintracht läuft eigentlich noch bis 2028 – freigestellt ist er trotzdem.
Und jetzt wird’s spannend: Nach Informationen von Sky Sport war es Krösche selbst, der auf eine Ausstiegsklausel in seinem Freistellungsvertrag bestanden hat. Heißt konkret: Jeder Klub, der ihn bis Sommer 2027 verpflichten will, muss zwischen fünf und sieben Millionen Euro Ablöse zahlen, falls keine andere Einigung zwischen den Vereinen zustande kommt. Wie BILD berichtet, soll die Klausel sogar zwischen 3,5 und 5 Millionen Euro liegen. So oder so: Die Eintracht soll von Krösches nächstem Karriereschritt nochmal profitieren – genau wie der Klub jahrelang von seinen Mega-Transfers profitiert hat.
Wohin geht die Reise? Alle Blicke richten sich Richtung Italien! Nach Angaben von Calcio Mercato, die BILD aufgreift, sollen sich Krösche und die AC Mailand mittlerweile über die finanziellen Eckpunkte eines Dreijahresvertrages einig sein. Nur bei der genauen Ablöse soll es noch haken. Krösche soll bei den Italienern als „Head of Football“ anheuern und den Klub nach schwierigen Jahren wieder nach vorne bringen. Schon im vergangenen Sommer hatte Milan angeklopft, damals sagte Krösche aus Rücksicht auf die Eintracht noch ab. Laut Sky Sport laufen die Gespräche zwar, konkrete Verhandlungen gibt es aktuell aber noch nicht. Klar ist nur: Vor seinem nächsten Job will Krösche erstmal eine Pause einlegen – in den kommenden Wochen wird er definitiv nicht bei den Italienern anfangen.
Während Krösche seine nächsten Schritte plant, läuft bei der Eintracht schon die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. Ziel ist es, bis zum Januar-Transferfenster bestmöglich aufgestellt zu sein. Nach Informationen von Sky Sport gilt Christoph Spycher als klarer Wunschkandidat. Der 48-jährige Schweizer ist aktuell Sportvorstand bei BSC Young Boys und war selbst zwischen 2005 und 2010 für die Eintracht aktiv – 149 Einsätze, ein Tor, sechs Vorlagen als Linksverteidiger. Schon 2021 gab es Kontakt zwischen Spycher und der SGE, damals sagte er aus familiären Gründen ab – die Eintracht verpflichtete stattdessen Krösche, der damals Sportdirektor bei RB Leipzig war.
Jetzt könnte es im zweiten Anlauf klappen, auch wenn vor allem das Timing für Spycher passen muss. Ein Wechsel noch vor dem Winter-Transferfenster wird als mögliches Szenario gehandelt, weil Eintracht-CEO Axel Hellmann die Interimslösung als Sportvorstand nur kurzzeitig ausüben will. Spycher hat aktuell keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag bei Young Boys. Offen bleibt derweil auch die Zukunft von SGE-Sportdirektor Timmo Hardung: Denkbar ist sowohl, dass Krösche ihn mitnimmt, als auch, dass Hellmann ihn im Eintracht-Kosmos halten will.
Spannende Wochen stehen eurer Eintracht bevor! Während Krösche Richtung Mailand schielt, bastelt die SGE-Führung bereits an der Zukunft. Bleibt dran – das beste Programm im Main-Gebiet hält euch auf dem Laufenden, wenn sich bei der Krösche-Nachfolge etwas tut. Jetzt reinhören!






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