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Eintracht auf Trainersuche: Diese Namen stehen nach dem Krösche-Aus auf dem Zettel

Nach dem Krösche-Aus sucht Eintracht Frankfurt einen neuen Sportvorstand: Spycher, Spors, Chatzialexiou und Weber im Gespräch. Alle Hintergründe im Überblick.

Redaktion
·
22. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Stunde

Der Umbruch geht weiter: Jetzt wird’s spannend bei der Eintracht!

Ihr erinnert euch: Eintracht Frankfurt hat sich von Sportvorstand Markus Krösche getrennt, Axel Hellmann hat als Vorstandsboss übernommen. Wer das verpasst hat, kann in unserem früheren Beitrag nochmal alles nachlesen. Jetzt gibt’s neue Entwicklungen – denn die Suche nach dem Krösche-Nachfolger läuft auf Hochtouren, und die ist alles andere als einfach!

Emotionaler Abschied für Krösche

Erstmal zurück zum Abschied: Bei der Mitgliederversammlung der Eintracht in der Jahrhunderthalle hat sich Markus Krösche einen Tag nach seiner Freistellung persönlich von den Fans verabschiedet. Wie das ZDF berichtet, wurde der sonst eher ruhige und kühle Typ an diesem Abend richtig emotional, seine Stimme stockte mehrfach. Präsident und Aufsichtsratsboss Mathias Beck würdigte bei der Versammlung die Verdienste des 46-Jährigen – allen voran den Gewinn der Europa League 2022 in Sevilla und den Einzug in die Champions League als Höhepunkt von vier internationalen Teilnahmen in Folge. Gerüchte gibt es weiterhin um einen möglichen Wechsel von Krösche zum AC Mailand.

Die Kandidaten-Liste wird länger

Für die Nachfolge auf dem Sportvorstandsposten zeichnen sich mehrere heiße Namen ab. Ganz oben auf der Liste: Christoph Spycher, der von 2005 bis 2010 selbst für die Eintracht gespielt hat und dort sogar Kapitän war. Danach ging er zu den Young Boys Bern und machte dort Karriere vom Profi bis zum Sportdirektor – gemeinsam mit dem heutigen Eintracht-Trainer Adi Hütter feierte er bei YB sogar den ersten Meistertitel nach 32 Jahren Durststrecke!

Doch genau hier liegt das Problem: Wie absolutfussball.com berichtet, ist Spycher seit Februar 2024 nicht nur emotional, sondern auch finanziell an YB gebunden. Er hält eine Minderheitsbeteiligung am Klub, Berichten zufolge knapp unter zehn Prozent. Um bei der Eintracht anzuheuern, müsste er diese Anteile erst abgeben. Der Schweizer Blick will bereits von einer endgültigen Entscheidung wissen – Spycher bleibe demnach bei YB. Der kicker hält dagegen fest: Ein klares Dementi sei das nicht gewesen, die Tendenz gehe aber eher Richtung „nein“.

Weitere Namen im Gespräch

Neben Spycher bringt der kicker laut absolutfussball.com auch Johannes Spors ins Spiel, der aktuell beim Zweitligisten Southampton tätig und in der Branche bestens vernetzt ist. Bei Marcel Schäfer von RB Leipzig deutete zuletzt wenig auf einen baldigen Wechsel hin – ob ein attraktives Angebot aus Frankfurt daran etwas ändern könnte, bleibt abzuwarten.

Das ZDF nennt zudem Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg und Benjamin Weber vom FC Augsburg als mögliche Kandidaten. Chatzialexiou ist gebürtiger Frankfurter und hat lange für den DFB gearbeitet, Weber stammt aus dem Taunus und kennt sowohl Jürgen Klopp als auch Thomas Tuchel. Alle genannten Namen würden laut ZDF vom Profil her passen.

Hellmann will kein Vakuum zulassen

Präsident Mathias Beck hat bei der Mitgliederversammlung klargemacht, warum die schnelle Hellmann-Lösung wichtig war: Man wolle keine Sekunde ein Vakuum in Führungsfragen zulassen – das seien Lehren aus dem Sommer 2021, als Fredi Bobic die Eintracht Richtung Hertha BSC verlassen hatte. Damit die Zügel angezogen bleiben, hat Hellmann die sportliche Verantwortung interimsmäßig mit übernommen, unterstützt weiterhin von Sportdirektor Timmo Hardung.

Und Eile ist geboten: Die Verträge von Elias Baum, Fares Chaibi und Ansgar Knauff laufen 2028 aus. Ein Szenario wie 2023, als die Eintracht die Verlängerungen von Daichi Kamada und Evan N’Dicka verpasste und das Duo mit einem gemeinsamen Marktwert von rund 60 Millionen Euro ablösefrei zog, soll sich nicht wiederholen.

Sportlich durchwachsen, Topspiel voraus

Sportlich läuft es für die Eintracht nach sechs Spieltagen eher durchwachsen: Platz elf mit acht Punkten ist nicht das, was sich Trainer Adi Hütter erhofft hatte. Zuletzt gegen den 1. FC Köln gewann das Team 1:0 und steigerte sich dabei in der Defensive. Nun wartet das Topspiel bei Borussia Dortmund.

Klar ist: Die Eintracht lässt sich bei der Suche nach dem neuen starken Mann im Sportressort Zeit. Welcher Kandidat am Ende das Rennen macht, bleibt spannend – wir bleiben für euch dran! Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch auf dem Laufenden. Jetzt reinhören!

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