
Die Kreisoberliga Hochtaunus startet in die Saison 2026/27! Usinger TSG, FC Mammolshain und Teutonia Köppern greifen nach dem Titel – alle Infos hier.
Am Sonntag rollt der Ball wieder in der Kreisoberliga Hochtaunus – und es ist bereits die dritte Saison in Folge mit 18 Mannschaften. Die Aufstockung hat sich bewährt, die Liga lebt von Betriebsamkeit und Spannung. Und die ist in diesem Jahr garantiert: Gleich mehrere Clubs melden klare Ambitionen an, ganz vorne mitzumischen. Wir stellen euch die heißesten Favoriten vor!
Zwei Tore – mehr fehlten der Usinger TSG nicht, um in der Relegation den Aufstieg in die Gruppenliga zu schaffen. Bitter! Aber Trainer Ralf Haub lässt den Kopf nicht hängen. „Wir wollen vorne mitspielen. Ziel ist es, von Beginn an, vorne dabei zu sein“, stellt der 62-Jährige klar.
Der wichtigste Faktor für den neuen Anlauf: Die Mannschaft ist zusammengeblieben. Mit Kevin Jost gab es lediglich einen nennenswerten Abgang. Dafür verstärkte sich die UTSG auf den Außenpositionen gezielt – mit Maximilian Paunovic vom Karbener SV und Filip Negucic von der SpVgg 05/99 Bomber aus Bad Homburg. „Da hat uns etwas gefehlt“, sagt Haub zufrieden über die Neuverpflichtungen. Den ersten Ernsthaftigkeitstest gibt’s direkt am ersten Spieltag: Am Sonntag um 15 Uhr empfängt Usingen in den Muckenäckern Gruppenliga-Absteiger SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach – das „Spiel der Woche“!
Eine der spannendsten Geschichten dieser Saison liefert der FC Mammolshain. Im Winter noch mit dem Rücken zur Wand, rettete der Club vom Hasensprung durch gezielte Verstärkungen den Klassenerhalt. Jetzt soll der nächste große Schritt folgen. „Wir wollen eine gute Rolle einnehmen und oben mitspielen“, sagt Trainer Alexander Beulich, der auch betont: „Wir hatten eine gute Vorbereitung und sind guter Dinge.“
Sieben Neuzugänge hat der FCM im Gepäck – und alle kommen aus Vereinen, die oberhalb der Kreisoberliga angesiedelt sind. „Mit den Neuzugängen haben wir mehr Variabilität“, so Beulich. Das Credo des 35-Jährigen ist klar: „Ich belohne nach Leistung, nicht nach Fähigkeit.“ Besonders Pascal Schleiffer sticht in der Vorbereitung heraus – er soll laut Beulich zu alter Verbandsliga-Form zurückgefunden haben. Das erste Spiel steigt am Sonntag ab 15 Uhr beim EFC Kronberg.
Konstanz ist das Markenzeichen von Teutonia Köppern: Seit es die KOL gibt, sind die Gelb-Schwarzen dabei – und landen stets in der einstelligen Tabellenregion. Im Schnitt werden die „Teutonen“ sogar Vierter. Doch das reicht Trainer Jan-Hendrik Heinicke nicht mehr. „Wir wollen uns auf jeden Fall verbessern“, sagt der 37-Jährige.
Sein Rezept: Der Kader wurde verjüngt, neun neue Spieler stehen im Aufgebot. „Wir entwickeln nun mehr Drang nach vorne, erspielen uns mehr Torchancen, zeigen viel mehr Aktivität“, erklärt Heinicke. Auf dem Flügel setzt Ex-„Nullfünfer“ Malte Roselt bereits Akzente, im zentralen offensiven Mittelfeld gibt Benjamin Celikci die Impulse. Los geht’s am Sonntag um 15 Uhr gegen den SC Eintracht Oberursel.
Auch die SG Oberhöchstadt hat sich für die neue Saison neu aufgestellt – nach dem Ende der Ära Joachim Hans übernimmt der bosnische Ex-Profi Ajdin Maksumic das Traineramt. Ob das für den Titelkampf reicht, wird sich zeigen.
Gruppenliga-Absteiger SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach hingegen wird laut Einschätzung weniger eine tragende Rolle spielen. Und nach drei unruhigen Jahren, in denen der Absturz in die A-Klasse drohte, hofft Eintracht Oberursel endlich wieder auf ruhigeres Fahrwasser.
Spannend auch: Nach dem Aufstieg des FV Stierstadt II ist jetzt jeder Club aus dem Hochtaunuskreis, der in der Verbands- oder Gruppenliga aktiv ist, mit seiner zweiten Auswahl in der KOL vertreten. Eine Liga, die wächst – und lebt!
Die Kreisoberliga Hochtaunus startet mit jeder Menge Zündstoff in die Saison 2026/27. Usingen will die Scharte aus der Relegation auswetzen, Mammolshain träumt vom großen Sprung und Köppern zeigt sich frischer denn je. Das wird ein heißes Titelrennen – wir bleiben für euch dran!






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