
Zehntausende werden am Samstag zur Iran-Demo in Frankfurt erwartet. Alle Infos zu Route, Kundgebungen und den erwarteten Verkehrsbehinderungen in der City.
Das beste Programm im Main-Gebiet kennt sich mittlerweile aus mit Großlagen – und am Samstag steht die nächste an! In einem früheren Beitrag haben wir euch schon erzählt, was auf Frankfurt am 7. November zukommt. Jetzt gibt’s die neuesten Zahlen und Details, die die Stadt und die Behörden rausgegeben haben. So viel vorweg: Wer am Samstag durch die Innenstadt muss, sollte Zeit einplanen oder gleich umsteigen.
Anlass ist die Verleihung des Freiheitspreises 2026 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an das iranische Volk. Die Übergabe findet in der Frankfurter Paulskirche statt. Stellvertretend nimmt Reza Pahlavi die Auszeichnung entgegen, wie der Deutschlandfunk berichtet. Pahlavi ist der Sohn des früheren iranischen Schahs und lebt seit Jahrzehnten im US-Exil. Er gilt als einer der bekanntesten Vertreter der iranischen Opposition, ist dort aber auch umstritten – unter anderem, weil er sich laut Deutschlandfunk nicht klar von den Taten seines Vaters distanziert hat.
Die Zahlen sind wirklich nicht klein: Laut FAZ sind am Samstag mehrere Demonstrationen und Kundgebungen in Frankfurt angemeldet. Der Hauptzug startet um 8 Uhr am Römer und führt zum Ostpark, hier sind 24.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Für die Kundgebung am Ostpark selbst rechnet die Stadt sogar mit 30.000 Menschen. Dort soll laut FAZ auch Pahlavi selbst sprechen. Der Deutschlandfunk spricht von Unterstützern Pahlavis, die zu einer Kundgebung mit etwa 30.000 Menschen aufgerufen haben.
Und es bleibt nicht bei der einen großen Veranstaltung: Kleinere Demos gibt es laut FAZ zum Beispiel in der Berliner Straße unter dem Motto „Solidarität mit den Menschen im Iran“ und am Brockhausbrunnen gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran. Am Roßmarkt werden rund 500 Menschen zu einer Kundgebung unter dem Titel „Solidarität mit dem Iran“ erwartet. Der Deutschlandfunk weist zudem darauf hin, dass sowohl Kritiker der Preisverleihung als auch regimenahe iranische Gruppen zu Gegendemonstrationen aufgerufen haben.
Die Stadt Frankfurt stellt sich laut FAZ auf ganztägige, starke Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich ein – wegen der hohen Zahl an Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmern an diesem Tag. Schon am Morgen waren laut FAZ auf Verkehrsanzeigen für Autofahrer Hinweise auf die Demo und die kommenden Einschränkungen zu sehen. Das Ordnungsamt bittet alle, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren oder gleich auf Bus und Bahn umzusteigen.
Unser Tipp: Wer am Samstag in der Innenstadt unterwegs sein muss, lässt das Auto besser stehen. Der Main-Gebiet-Verkehr wird an diesem Tag definitiv auf die Probe gestellt – da heißt es, flexibel bleiben und rechtzeitig planen.
Egal ob großer Demonstrationszug zum Ostpark oder kleinere Kundgebungen in der Stadt – am Samstag steht Frankfurt wieder im Rampenlicht. Wir halten euch natürlich weiter auf dem Laufenden, wie’s läuft und was ihr beachten müsst. Der Sound der Weltstadt bleibt dran – jetzt reinhören und informiert bleiben!






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