Der Palmengarten ist Frankfurts beliebteste Hochzeits-Location: bis zu 100 Trauungen pro Sommer und Hunderte Brautpaare für Fotos. Alle Infos hier!
Wer in Frankfurt heiraten will, hat eine klare Lieblingsadresse: den Palmengarten. Der 42 Hektar große Botanische Garten ist nicht nur die beliebteste Location für standesamtliche Trauungen in der Stadt – er ist auch das größte und meistgenutzte „Fotostudio“ für Hochzeitspaare weit und breit. Und das alles für gerade mal neun Euro Eintritt pro Person. Für ein Shooting zu dritt – Brautpaar plus Fotograf – seid ihr also schon ab 27 Euro dabei. Romantik auf Sparflamme? Nein, Romantik pur!
Das Haus Rosenbrunn ist das Herzstück für standesamtliche Trauungen im Palmengarten. Von Mai bis September wird dort jeden Freitag geheiratet – fünf Eheschließungen am Tag, jeweils zur vollen Stunde. In dieser Zeit legen sogar die Rasenmäher eine Pause ein. In diesem Sommer hat das Standesamt dort bis zu 100 Trauungen durchgeführt. Kein Wunder, dass die Location jeden Sommer ausgebucht ist – und für das kommende Jahr bereits die ersten Anfragen eingehen.
Im Brunnen des Gebäudes treiben pinkfarbene Rosenblüten – der Palmengarten ist stolz auf eine eigene Rose, die seinen Namen trägt. Dazu das herrliche Lichtspiel durch die Deckenverglasung und die weißen Sonnensegel, Palmengarten-Aquarelle aus der Gründerzeit an den Wänden und eine weiße Orchidee auf dem Tisch. Standesbeamtin Kim Queckbörner empfängt die Hochzeitsgesellschaften und findet herzerwärmende Worte für jeden besonderen Moment.
An einem Freitagmorgen gaben sich Magnus und Yue im Haus Rosenbrunn vor Standesbeamtin Kim Queckbörner das Ja-Wort. Für ihre mehr als 30 Gäste hatten sie ein Programmheft in Deutsch und Chinesisch vorbereitet – damit wirklich alle der Zeremonie folgen konnten. Den Kuss für die Fotos übten sie vorher sogar zweimal – auf Anweisung der Fotografin, die jede Sekunde dieses einmaligen Moments festhalten wollte. Und der Bräutigam? Der verriet bei der Trauung, dass seine erste Frage an Yue gewesen sei: Wie nennt man eine subatomare Ente? Antwort: „Quark.“ Aus Quark wurde Liebe – und aus Liebe wurde ein Ja-Wort.
Niels und Carolin wählten den Palmengarten, weil sie große Naturfreunde sind. Oft hatten sie durch die Fenster des Hauses am Rosenbrunn gespickt und das Lichtspiel bewundert. „Wir haben extra um den Zeitslot um 11 Uhr gebeten“, so der Bräutigam – weil dann das Licht am schönsten sei. Mit dabei: fünf Gäste und eine Freundin als Trauzeugin und Fotografin.
Neben den echten Trauungen ist der Palmengarten auch die absolute Top-Adresse für Hochzeitsfotos – ganz unabhängig davon, wo standesamtlich geheiratet wurde. Samstags herrscht Hochbetrieb: Weißer Glitzer huscht zwischen Büschen und Bäumen, Schleppen und Schleier wischen leise rauschend über die Wege. An den schönsten Spots wie dem Rosengarten oder dem Oktagon-Brunnen steht man für den besten Blickwinkel schon mal an. Fotograf-Profis dirigieren Kopfhaltung und Augenaufschlag – Bilder für die Ewigkeit.
Wer seiner Trauungs-Location noch etwas Besonderes hinzufügen möchte: Für 1.250 Euro lässt sich über die Freunde des Palmengartens eine Bank stiften und mit einem persönlichen Schildchen versehen. Eine schöne Geste – und vielleicht sitzt beim nächsten Shooting schon das nächste Brautpaar drauf.
Konfetti und Reis sind übrigens nicht erlaubt im Palmengarten – aber Seifenblasenmaschinen schon. Die rattern draußen fröhlich vor sich hin, während drinnen gerade zwei Menschen ihr Leben miteinander verbinden. Der Sound der Weltstadt trifft auf pure Romantik – typisch Frankfurt, typisch Palmengarten!






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