
Frankfurt hat seinen kommunalen Wärmeplan vorgelegt: Das Gasnetz soll schrittweise stillgelegt werden. Was das für Frankfurt-West und Unterliederbach bedeutet.
Große Neuigkeit für alle Frankfurterinnen und Frankfurter – und ganz besonders für die Menschen im Westen der Stadt: Frankfurt hat jetzt seinen kommunalen Wärmeplan vorgelegt. Der Entwurf ist da, und er hat es in sich. Das Gasnetz soll schrittweise stillgelegt werden. Stattdessen setzt die Stadt auf klimafreundliche Alternativen. Für Unterliederbach und Frankfurt-West bedeutet das: Die Energieversorgung von morgen wird eine ganz andere sein als heute.
Der kommunale Wärmeplan ist ein 298 Seiten starkes Papier – und er kommt mit etwas Verzögerung. Eigentlich war der 30. Juni der Stichtag, doch jetzt liegt der Entwurf auf dem Tisch. Der Plan läuft so: Im August soll der Magistrat den Entwurf beschließen, im Oktober beraten dann die Stadtverordneten darüber und treffen die finale Entscheidung. Gut zu wissen: Die kommunale Wärmeplanung ist für Städte wie Frankfurt eine Pflichtaufgabe und wird alle fünf Jahre aktualisiert.
Das große Ziel dahinter ist klar – Frankfurt soll bei der Wärmeversorgung fit für die Zukunft werden. Und das geht nur mit mehr klimafreundlichen Technologien.
Was steckt konkret im Wärmeplan? Der Entwurf empfiehlt einen bunten Mix aus modernen Lösungen:
Gerade für den Westen Frankfurts ist die Entwicklung spannend. Der Industriepark Höchst, der direkt vor der Haustür liegt, soll künftig Abwärme ins Netz einspeisen – das ist eine echte Chance für die Region. Die Abkehr vom Gas ist dabei kein kurzfristiges Projekt, sondern ein langfristiger Prozess. Niemand muss morgen seine Heizung rausreißen, aber klar ist: Die Richtung ist gesetzt.
In einem früheren Beitrag haben wir bereits über verschiedene Themen berichtet, die Unterliederbach und Frankfurt-West gerade bewegen – von der Schulbaumesse über den Zustand des Höchster Bahnhofs bis hin zu persönlichen Geschichten aus dem Stadtteil. Jetzt kommt mit dem Wärmeplan ein weiteres großes Thema dazu, das den Alltag der Menschen hier direkt betreffen wird.
Die nächsten Wochen werden entscheidend. Wenn der Magistrat im August grünes Licht gibt und die Stadtverordneten im Oktober zustimmen, ist der Wärmeplan offiziell beschlossen. Dann beginnt die eigentliche Arbeit – für die Stadt, für die Stadtwerke und auch für jeden Haushalt im Main-Gebiet. Frankfurt zeigt damit, dass es den Wandel ernst nimmt. Der Sound der Weltstadt ist eben nicht nur Musik – er ist auch das Summen einer modernen, klimafreundlichen Stadt. Bleibt dran, wir halten euch auf dem Laufenden!






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