
Das Frankfurter Jazzstipendium 2026 wird neu ausgerichtet: mit thematischen Schwerpunkten, 10.000 Euro Förderung und einem unabhängigen Fachbeirat.
Gute Nachrichten für alle Jazzfans und Musikerinnen und Musiker im Main-Gebiet! Das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt wird 2026 neu aufgestellt – und das kann sich wirklich sehen lassen. Kulturdezenentin Ina Hartwig macht klar, worum es geht: Frankfurter Jazztalente sollen gezielt gefördert werden, sich künstlerisch weiterzuentwickeln und gleichzeitig die gesamte Frankfurter Jazzszene voranzubringen. Seit 35 Jahren gibt es das Stipendium schon – jetzt ist es an der Zeit für ein echtes Update!
Bisher wurden vor allem Gelder verteilt. Das bleibt natürlich – aber künftig steckt deutlich mehr dahinter. Die größte Neuerung: Jede Ausschreibung bekommt einen spezifischen thematischen Schwerpunkt. 2026 heißt der Fokus „Größere Ensembles“ – und das passt perfekt zur aktuellen Entwicklung in Frankfurt. Denn die Szene wächst gerade dynamisch, mit zahlreichen neuen Ensemble-Projekten und Jazz-Kollektiven, die den „Frankfurt Sound“ auf ihre eigene Art weiterentwickeln.
Dazu kommen klare Anforderungen: Bewerberinnen und Bewerber müssen ihren Arbeitsschwerpunkt in Frankfurt haben und konkrete Bezüge zur hiesigen Jazzszene nachweisen. So soll sichergestellt werden, dass die geförderten Projekte wirklich in Frankfurt verwurzelt sind – und hier auch langfristig wirken.
Neu ist außerdem ein unabhängiger Fachbeirat, der dem Musikreferat im Kulturamt künftig zur Seite steht. In diesen Beirat fließen Impulse aus intensiven Gesprächen mit der Jazzszene ein – darunter die Jazzinitiative Frankfurt, das Jazzinstitut in Darmstadt und der Hessische Rundfunk, der seit 1953 das Deutsche Jazzfestival ausrichtet. Der Beirat soll für Transparenz, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit sorgen. Alle drei Jahre wird er neu zusammengestellt. Zusätzlich wird die Jury um zwei weitere Expertinnen und Experten erweitert – ein Musikjournalist oder eine Musikjournalistin sowie eine Person mit Fachbezug zum jeweiligen Ausschreibungsthema.
Was genau gibt es für die Stipendiatinnen und Stipendiaten? Neben Projektmitteln in Höhe von 10.000 Euro sind zwei öffentliche Präsentationen geplant:
Obendrauf gibt es aktive Unterstützung durch Mentoring oder Coaching. Das Kulturamt hilft auch bei der Suche nach Probenräumen, inhaltlicher Recherche und möglichen Kooperationspartnern. Das ist echte Unterstützung – nicht nur auf dem Papier!
Die Idee, thematische Schwerpunkte zu setzen, ist keine Theorie. Im vergangenen Jahr gab es bereits einen besonderen Fokus rund um den Jazzposaunisten Albert Mangelsdorff – und Stipendiat Martin Lejeune hat die Aufgabe laut Ina Hartwig hervorragend erfüllt. Die klare Themensetzung hat die Qualität der Einreichungen spürbar erhöht. Genau das soll jetzt zur Regel werden.
Ihr seid professionelle Musikerinnen oder Musiker mit Bezug zur Frankfurter Jazzszene? Dann ran an die Bewerbung! Die Bewerbungsphase für das Frankfurter Jazzstipendium 2026 läuft ab sofort bis zum 18. September 2026. Die Bewerbungskriterien gibt es auf dem Kulturportal der Stadt Frankfurt am Main. Der Sound der Weltstadt braucht eure Ideen – macht was draus!






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