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Frankfurter Jazzstipendium 2026: Neustart für die lokale Jazzszene!

Das Frankfurter Jazzstipendium 2026 wird neu ausgerichtet: mit thematischen Schwerpunkten, 10.000 Euro Förderung und einem unabhängigen Fachbeirat.

Redaktion
·
17. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 45 Minuten

Frischer Wind für den Jazz in Frankfurt

Gute Nachrichten für alle Jazzfans und Musikerinnen und Musiker im Main-Gebiet! Das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt wird 2026 neu aufgestellt – und das kann sich wirklich sehen lassen. Kulturdezenentin Ina Hartwig macht klar, worum es geht: Frankfurter Jazztalente sollen gezielt gefördert werden, sich künstlerisch weiterzuentwickeln und gleichzeitig die gesamte Frankfurter Jazzszene voranzubringen. Seit 35 Jahren gibt es das Stipendium schon – jetzt ist es an der Zeit für ein echtes Update!

Was ist neu beim Jazzstipendium?

Bisher wurden vor allem Gelder verteilt. Das bleibt natürlich – aber künftig steckt deutlich mehr dahinter. Die größte Neuerung: Jede Ausschreibung bekommt einen spezifischen thematischen Schwerpunkt. 2026 heißt der Fokus „Größere Ensembles“ – und das passt perfekt zur aktuellen Entwicklung in Frankfurt. Denn die Szene wächst gerade dynamisch, mit zahlreichen neuen Ensemble-Projekten und Jazz-Kollektiven, die den „Frankfurt Sound“ auf ihre eigene Art weiterentwickeln.

Dazu kommen klare Anforderungen: Bewerberinnen und Bewerber müssen ihren Arbeitsschwerpunkt in Frankfurt haben und konkrete Bezüge zur hiesigen Jazzszene nachweisen. So soll sichergestellt werden, dass die geförderten Projekte wirklich in Frankfurt verwurzelt sind – und hier auch langfristig wirken.

Ein neuer Projektbeirat sorgt für Transparenz

Neu ist außerdem ein unabhängiger Fachbeirat, der dem Musikreferat im Kulturamt künftig zur Seite steht. In diesen Beirat fließen Impulse aus intensiven Gesprächen mit der Jazzszene ein – darunter die Jazzinitiative Frankfurt, das Jazzinstitut in Darmstadt und der Hessische Rundfunk, der seit 1953 das Deutsche Jazzfestival ausrichtet. Der Beirat soll für Transparenz, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit sorgen. Alle drei Jahre wird er neu zusammengestellt. Zusätzlich wird die Jury um zwei weitere Expertinnen und Experten erweitert – ein Musikjournalist oder eine Musikjournalistin sowie eine Person mit Fachbezug zum jeweiligen Ausschreibungsthema.

10.000 Euro, Mentoring und zwei öffentliche Auftritte

Was genau gibt es für die Stipendiatinnen und Stipendiaten? Neben Projektmitteln in Höhe von 10.000 Euro sind zwei öffentliche Präsentationen geplant:

  • Die erste Vorstellung der Projektidee findet am 13. Oktober 2026 im Rahmen des Deutschen Jazzfestivals beim Hessischen Rundfunk statt.
  • Im darauffolgenden Jahr wird das Projektergebnis als Konzert in Zusammenarbeit mit der Jazzinitiative präsentiert – mit einem zusätzlichen Honorar.

Obendrauf gibt es aktive Unterstützung durch Mentoring oder Coaching. Das Kulturamt hilft auch bei der Suche nach Probenräumen, inhaltlicher Recherche und möglichen Kooperationspartnern. Das ist echte Unterstützung – nicht nur auf dem Papier!

Erfahrungen aus dem Mangelsdorff-Jahr zeigen: Es funktioniert!

Die Idee, thematische Schwerpunkte zu setzen, ist keine Theorie. Im vergangenen Jahr gab es bereits einen besonderen Fokus rund um den Jazzposaunisten Albert Mangelsdorff – und Stipendiat Martin Lejeune hat die Aufgabe laut Ina Hartwig hervorragend erfüllt. Die klare Themensetzung hat die Qualität der Einreichungen spürbar erhöht. Genau das soll jetzt zur Regel werden.

Jetzt bewerben – bis 18. September 2026!

Ihr seid professionelle Musikerinnen oder Musiker mit Bezug zur Frankfurter Jazzszene? Dann ran an die Bewerbung! Die Bewerbungsphase für das Frankfurter Jazzstipendium 2026 läuft ab sofort bis zum 18. September 2026. Die Bewerbungskriterien gibt es auf dem Kulturportal der Stadt Frankfurt am Main. Der Sound der Weltstadt braucht eure Ideen – macht was draus!

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