
Ab dem 17. August baut die VGF zwei Aufzüge an der U-Bahnstation Römerstadt ein – Ende 2026 sind alle 84 Frankfurter U-Bahn-Stationen barrierefrei.
Ab Montag, dem 17. August, geht es los: Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) startet den Einbau von zwei neuen Aufzügen an der U-Bahnstation Römerstadt. Damit geht ein langes Kapitel zu Ende – denn die Station wurde 1978 ohne Aufzüge eröffnet und war seitdem nicht barrierefrei zugänglich. Das ändert sich jetzt endlich!
Römerstadt und die benachbarte Station Niddapark sind die allerletzten Stationen im gesamten Frankfurter U-Bahnnetz, die noch nicht barrierefrei sind. An der Niddapark laufen die Arbeiten – dort werden gleich drei Aufzüge eingebaut – bereits seit dem 15. Juni. Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert macht deutlich, wie wichtig dieser Schritt ist: „Die Nachrüstung von Stationen, die wie hier in den 1970er Jahren ohne Aufzüge gebaut wurden, ist finanziell und zeitlich extrem aufwendig. Es ist gut, dass die VGF mit ihrem Aufzugs-Nachrüstungsprogramm jetzt auf die Zielgerade geht.“
Die Station Römerstadt hat zwei Seitenbahnsteige, die bereits zuvor barrierefrei modernisiert wurden. Deshalb baut die VGF auch zwei Aufzüge ein – einer pro Bahnsteig. Beide Aufzüge werden am nördlichen Zugang der Bahnsteige in das bestehende Stationsbauwerk integriert. Der Zugang zu den Aufzügen erfolgt künftig über das Dach des Bauwerks. Dafür verbindet die VGF dieses Dach mit der Brücke „In der Römerstadt“ über einen neuen, begehbaren Steg.
Auf der Fahrebene entstehen außerdem neue barrierefreie Zugänge zwischen Aufzugsausstieg und Bahnsteig – realisiert durch eine neue Stahlbetonzwischendecke. Die bestehenden Rampen auf beiden Bahnsteigen werden dabei abgebrochen und durch neue Stahlbetontreppen ersetzt. Die Kosten für das Ganze: 3,79 Millionen Euro netto.
Die gute Nachricht: Der Betrieb der U-Bahn-Linien U1 und U9 wird durch die Bauarbeiten nicht eingeschränkt. Allerdings wird der Zugang zur Station von der Brücke „In der Römerstadt“ während der gesamten Bauzeit gesperrt. Wer zur Station möchte, kann weiterhin den Zugang am anderen Bahnsteigende über die Hadrianstraße nutzen. Auch auf der Rosa-Luxemburg-Straße gibt es Einschränkungen: Die beiden inneren Fahrspuren werden bis zum 5. Februar 2027 gesperrt – die Straße ist in dem Bereich in beiden Richtungen nur einspurig befahrbar.
Das Aufzugs-Nachrüstungsprogramm der VGF umfasst insgesamt 20 neue Anlagen – darunter Stationen wie Holzhausenstraße, Grüneburgweg, Alte Oper, Schweizer Platz, Westend und Eschenheimer Tor. Mit der geplanten Fertigstellung der Aufzüge an der Station Römerstadt voraussichtlich Ende 2026 ist das Ziel endlich erreicht: Alle 84 Stationen im Frankfurter U-Bahnnetz sind dann barrierefrei zugänglich. Das ist ein echter Meilenstein für Frankfurt – und für alle Menschen, die auf barrierefreie Mobilität angewiesen sind!
Ihr wollt mehr Details zum VGF-Aufzugsprogramm? Alle Infos gibt es direkt bei der VGF unter vgf.fm/aufzugsnachruestung.






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