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Endlich wieder Heimsieg: Eintracht schlägt Köln mit 1:0

Eintracht Frankfurt gewinnt erstmals seit über sieben Monaten wieder zu Hause: 1:0 gegen Köln dank Ebnoutalib.

Redaktion
·
17. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Stunde

Die Durststrecke hat ein Ende

Was für ein Abend am Main! Eintracht Frankfurt hat ihre Fans erlöst und endlich wieder ein Bundesliga-Heimspiel gewonnen – das erste Mal seit über sieben Monaten. Mit 1:0 setzte sich die Eintracht gegen den 1. FC Köln durch und zeigte damit genau die Reaktion, die nach dem bitteren 0:6-Debakel in Leipzig eine Woche zuvor nötig war. Der Sound der Weltstadt kam an diesem Tag aus dem Waldstadion – und der klang nach Erleichterung pur!

Vor 59.600 Zuschauern war es Younes Ebnoutalib, der in der 77. Minute den entscheidenden Treffer erzielte. Der Neu-Nationalspieler verwertete eine sehenswerte Vorlage von Noel Aseko und schickte damit ganz Frankfurt in den Jubel. Besonders bitter für die Gäste aus Köln: Nach dem starken 2:1-Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach wollten sie unbedingt nachlegen, mussten sich am Ende aber geschlagen geben.

Riesenkompliment an die Mannschaft

Kapitän Robin Koch, der zuletzt selbst in der Kritik stand, fand nach dem Spiel klare Worte bei Sky: Er betonte, wie wichtig dieser Sieg für den gesamten Verein gewesen sei, gerade nach dem Spiel in Leipzig. Koch sprach seiner Mannschaft ein Riesenkompliment aus – schließlich habe das Team die Leistung über die vollen 90 Minuten auf den Platz gebracht.

Koch selbst hatte keine einfachen Tage hinter sich. In Leipzig war er nach der ersten Halbzeit ausgewechselt worden, gegen Köln stand der Abwehrchef erstmals wieder im Fokus. Schon nach zwölf Minuten musste er gegen den durchgebrochenen Saïd El Mala zum Foul greifen – Schiedsrichter Benjamin Brand beließ es bei einer Ermahnung. Auf Kölner Seite ärgerte sich El Mala nach der Partie: Es tue unfassbar weh, die drei Punkte nicht mitnehmen zu können, sagte der Nationalspieler.

Atubolu mit starkem Jubiläum

Ein besonderer Tag war es auch für Noah Atubolu: Der Frankfurter Torwart absolvierte sein 100. Bundesliga-Spiel und war von Beginn an gefordert – schon nach 40 Sekunden entschärfte er einen Schuss von Kölns Stürmer Marius Bülter. Über die gesamte Partie zeigte der 24-Jährige, der im Sommer vom SC Freiburg an den Main gewechselt war, eine starke Strafraumbeherrschung und vereitelte mehrere gute Kölner Chancen.

Auch die Eintracht selbst hatte vor der Pause gute Gelegenheiten: Ebnoutalib und Farès Chaïbi vergaben früh im Spiel, später scheiterten Lilian Brassier und Chaïbi per Kopf am starken Kölner Keeper Schwäbe. Die Frankfurter Führung lag lange in der Luft, ehe sie dann in der Schlussphase endlich fiel.

Trainer Adi Hütter hatte überraschend auf den zuletzt torgefährlichen Noel Aseko verzichtet und stattdessen Ex-Weltmeister Mario Götze ins Zentrum gestellt. Nach dem Spiel lobte Hütter die Erfahrung, die Götze der Mannschaft in dieser Phase gebe. Am Ende war es dann aber doch Aseko, der nach seiner Einwechslung mit einem Geniestreich die Vorlage zum Siegtor lieferte.

Fazit: Wichtiger Schritt nach schwerer Woche

Für Eintracht Frankfurt war dieser 1:0-Erfolg gegen Köln weit mehr als nur drei Punkte. Nach dem historischen 0:6 in Leipzig brauchte die Mannschaft genau dieses Lebenszeichen – und hat es auch dank Kapitän Robin Koch und Jubilar Noah Atubolu eindrucksvoll geliefert. Das beste Programm im Main-Gebiet bleibt natürlich am Ball, wenn es um die nächsten Spiele der Eintracht geht. DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns mitfiebern – Jetzt reinhören bei Radio Frankfurt!

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