Eintracht Frankfurt nach dem 0:6-Debakel in Leipzig: Hütter fordert Kampfgeist gegen Köln, Kapitän Koch steht in der Kritik.
Liebe Adlerträger, das tut weh! Eintracht Frankfurt ist bei RB Leipzig mit 0:6 untergegangen – und das schon zum zweiten Mal in Folge in dieser Höhe bei den Sachsen. Fünf Spiele, fünf Punkte, satte 16 Gegentore – so lautet die bittere Bilanz zum Bundesliga-Start. Der Sound der Weltstadt klingt gerade alles andere als nach Party, sondern nach Alarmstufe Rot im Adlerhorst.
Trainer Adi Hütter reagierte schon zur Halbzeit mit einem klaren Zeichen: Beim Stand von 0:4 nahm er Keita Kosugi und Kapitän Robin Koch vom Platz. Nach dem Spiel ließ Hütter keinen Zweifel an seiner Enttäuschung: „Ich habe Robin Koch erlöst. Ich erwarte mir von einem Führungsspieler und Kapitän etwas anderes“, so der Österreicher. Gleichzeitig nahm er sein Team in Schutz: „Wir gewinnen und verlieren gemeinsam als Mannschaft. Ich bin verantwortlich dafür.“
Nach Angaben von news.de sparten auch die Profis selbst nicht an Selbstkritik. Nationalspieler Jonathan Burkhardt sagte bei Sky: „Die Führungsspieler haben wieder versagt. Wir verlieren 6:0 und dann sind die Jungs gefragt, die den Laden zusammenhalten sollen. Das haben wir nicht geschafft.“ Torwart Noah Atubolu wurde noch deutlicher: „Wir verlieren hier 6:0, wofür wir uns schämen müssen. So darf es nicht weitergehen.“ Schon nach knapp fünf Minuten lag die Eintracht mit 0:2 zurück – ein Fehlstart, der sich durch die komplette Partie zog.
Besonders bitter: Weder die Dreier- noch die Viererkette brachte defensive Stabilität. Die Gegentor-Problematik zieht sich schon seit Monaten durch alle Mannschaftsteile und hat die Eintracht laut Berichten seit Januar in 27 Pflichtspielen sage und schreibe 56 Gegentore gekostet – ein Trend, der sich unter mehreren Trainern wiederholt hat.
Am Freitagabend wartet mit dem 1. FC Köln das nächste wichtige Duell. Für Hütter und sein Team geht es jetzt um alles – Kampfgeist statt Chaos lautet die Devise. Die Mannschaft muss zeigen, dass sie sich dem Negativtrend entgegenstemmen kann, statt sich wie zuletzt in Leipzig auseinandernehmen zu lassen.
Die Diskussion um Kapitän Robin Koch dürfte das Team zusätzlich begleiten. Erst im August wurde Koch offiziell in seinem Amt bestätigt, in dem er ankündigte, „jeden Tag alles“ für seine Rolle als Vorbild zu geben. Nach der Halbzeit-Auswechslung in Leipzig steht nun aber die Frage im Raum, ob er auch gegen Köln noch als Abwehrchef auf dem Platz stehen wird – und ob er seiner Führungsrolle gerecht werden kann.
Während es auf dem Rasen gerade harzt, läuft es in Sachen Mobilität in unserer Stadt richtig rund. Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, ist die Frankfurter Mitfahr-App von traffiQ und Karos Mobility deutschlandweit die Nummer 1 ihrer Art. Über 54.000 Fahrten wurden seit dem Start im Oktober 2024 schon vermittelt, mittlerweile zählt das Angebot 5.000 registrierte Nutzer. Partner wie Fraport und Siemens machen mit, Fahrer bekommen 3 Euro pro Fahrt, Besitzer eines ÖPNV-Tickets fahren sogar kostenlos mit. Das Projekt soll auch über 2027 hinaus bestehen bleiben – ein schönes Beispiel dafür, wie Frankfurt auch abseits des Rasens nach vorne denkt.
Das 0:6-Debakel in Leipzig war ein Tiefpunkt, keine Frage. Jetzt gilt: Kopf hoch und gegen Köln zeigen, dass noch Qualität und Moral im Kader stecken. Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch natürlich auf dem Laufenden, wie sich die Eintracht aus der Krise kämpft. Jetzt reinhören und am Ball bleiben!






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