
Nach dem 0:6-Debakel bei RB Leipzig übt Eintracht-Trainer Hütter öffentlich Kritik an Kapitän Koch. Alle Reaktionen und Stimmen zur SGE-Krise im Überblick.
Nach dem 0:6-Debakel bei RB Leipzig kommt Eintracht Frankfurt einfach nicht zur Ruhe. In einem früheren Beitrag hatten wir schon berichtet, wie Kapitän Robin Koch nach der Pleite zur Pause ausgewechselt wurde und sich öffentlich zu seiner Rolle bekannte. Jetzt zeigt sich: Die Geschichte ist noch lange nicht auserzählt. Trainer Adi Hütter hat nachgelegt – und die Debatte um seinen Kapitän läuft munter weiter.
Wie sge4ever.de berichtet, fand Adi Hütter nach dem Spiel klare Worte für die Leistung seiner Mannschaft. „Wenn man 6:0 verliert, muss man sich schämen“, sagte der Trainer. Die Gegentore seien „viel zu einfach, viel zu billig“ gewesen. Zur Auswechslung von Robin Koch erklärte Hütter: „Ich habe Robin Koch auch deswegen rausgenommen, weil die Leistung für einen Führungsspieler zu wenig war. Das muss ein Führungsspieler auch einmal aushalten.“
Auch Sportvorstand Markus Krösche fand nach dem Spiel deutliche Worte zur Defensive. Laut sge4ever.de sprach er davon, dass die Mannschaft zu passiv in den Eins-gegen-eins-Situationen sei und zu tief stehe. 16 Gegentore nach fünf Spieltagen seien schlicht zu viel. Krösche betonte, dass jetzt vor allem harte Arbeit gefragt sei – als Mannschaft und bei jedem Einzelnen.
Nicht nur Trainer und Vorstand äußerten sich ungewohnt deutlich. Torwart Noah Atubolu sagte laut sge4ever.de, man wolle „nicht in die Richtung der letzten Saison gehen“ und bezeichnete die Art und Weise, wie man in Leipzig sechs Gegentore kassiert habe, als „unterirdisch“. Auch Stürmer Jonathan Burkardt übte Selbstkritik und sprach von einem Versagen der Führungsspieler, zu denen er sich selbst zählte.
Die Art der öffentlichen Ansprache an die Adresse des eigenen Kapitäns sorgt mittlerweile auch über den Verein hinaus für Diskussionen. Wie ran.de in einem Kommentar schreibt, sei die sportliche Maßnahme der Halbzeit-Auswechslung zwar nachvollziehbar gewesen, die anschließende öffentliche Kritik an Koch aber unangemessen. Der Sportsender ordnet ein, dass Kritik an einzelnen Spielern grundsätzlich intern bleiben sollte und eine solche öffentliche Demontage das Verhältnis zwischen Trainer und Kabine belasten könne.
Fest steht: Die Defensive bleibt die große Baustelle bei der Eintracht. 16 Gegentore nach nur fünf Spieltagen sind ein Wert, mit dem sich weder Trainer noch Vorstand zufriedengeben können. Krösche kündigte laut sge4ever.de an, dass jetzt intensive Arbeit mit der Mannschaft ansteht – individuell und kollektiv. Für Kapitän Robin Koch bedeutet die aktuelle Situation vor allem eines: Der Druck bleibt hoch, und seine nächsten Auftritte werden genau beobachtet.
Das beste Programm im Main-Gebiet bleibt dran an der Entwicklung bei der Eintracht – schließlich betrifft diese Krise nicht nur den Verein, sondern auch jede Menge Frankfurter Fans, die auf eine Trendwende hoffen. DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns am Ball bleiben. Jetzt reinhören und auf dem Laufenden bleiben!






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