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Eintracht Frankfurt im Umbruch: Beck bestätigt, Krösche weg, neuer Sportvorstand da

Eintracht Frankfurt im Umbruch: Mathias Beck mit 99,5 Prozent als Präsident bestätigt, Krösche weg, Joti Chatzialexiou neuer Sportvorstand.

Redaktion
·
5. November 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 4 Stunden

Großer Bahnhof in der Jahrhunderthalle

Eure Eintracht hat hinter sich, was man einen echten Paukenschlag-Herbst nennen muss! Am 19. Oktober lud der Verein zur Mitgliederversammlung in die Frankfurter Jahrhunderthalle – und die wurde zum Pflichttermin für jeden echten Adlerträger. Grund dafür war nicht nur die turnusmäßige Präsidentenwahl, sondern vor allem das Beben vom Vortag: die Trennung von Sportvorstand Markus Krösche und der Aufstieg von Axel Hellmann zum Vorstandsvorsitzenden.

Mathias Beck war bei der Wahl zum Präsidenten der einzige Kandidat und gilt in der aktiven Fanszene als echter Sympathieträger. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 99,5 Prozent der rund 1.400 anwesenden Mitglieder stimmten für ihn, wie die Frankfurter Rundschau berichtet. Damit hat Beck sein Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender eindrucksvoll bestätigt bekommen – und konnte direkt in die entscheidenden Gespräche um die Krösche-Nachfolge einsteigen.

Emotionaler Abschied, schnelle Entscheidungen

Der Sonntag davor hatte für Wirbel gesorgt: „Aufsichtsrat stellt Markus Krösche auf eigenen Wunsch frei“, hieß es in der Pressemitteilung des Vereins, wie die Frankfurter Rundschau dokumentiert. Nur wenige Minuten später folgte die nächste Nachricht: Axel Hellmann rückte vom Vorstandssprecher zum Vorstandsvorsitzenden auf und übernahm zusätzlich interimistisch die Aufgaben des Sportvorstands. Bei der Mitgliederversammlung erhielt Krösche nach fünfeinhalb Jahren überwiegend guter bis sehr guter Arbeit bei der Eintracht viel Applaus für seinen Abschied, wie die Frankfurter Rundschau schreibt. Auch das Trainerduo Adi Hütter und Christian Peintinger wurde bei der Versammlung geehrt und erhielt die lebenslange Mitgliedschaft.

Wie die Sportschau berichtet, stand bei der Veranstaltung neben der Wahl auch ein Antrag zur Durchsetzung der kartellrechtlichen 50+1-Entscheidung des Bundeskartellamts auf der Tagesordnung. Damit sollen die Vereinsgremien aufgefordert werden, sich für eine Neufassung der Regel auf der nächsten Bundesliga-Versammlung einzusetzen – ein Thema, das vor allem die Ausnahmen für Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg betrifft. Nebenbei gab’s noch eine Rekordmeldung: Die Eintracht zählt mittlerweile 160.000 Mitglieder und ist damit der viertgrößte Fußballklub Deutschlands sowie der weltweit größte Mehrspartensportverein mit einer Profi-Fußballmannschaft.

Der neue Mann heißt Chatzialexiou

Und dann ging’s richtig schnell! Nur 13 Tage nach der Freistellung von Krösche stand die Nachfolge fest: Joti Chatzialexiou kommt vom 1. FC Nürnberg nach Frankfurt, wie die Frankfurter Rundschau berichtet. Der gebürtige Frankfurter war früher selbst Nachwuchstrainer bei der Eintracht, machte danach Karriere beim DFB und wechselte 2024 als Sportvorstand nach Nürnberg. Dort überzeugte er nach Einschätzung der Frankfurter Rundschau mit guter Arbeit – Nürnbergs Trainer Miroslav Klose bedauerte den Abgang, wie unter anderem die Nachrichtenagentur dpa meldete.

Chatzialexiou soll sein Amt voraussichtlich zum 1. Februar 2027 antreten. Bis dahin hat Eintracht Frankfurt die sportliche Führung intern neu sortiert: Sportdirektor Timmo Hardung wurde bei den direkten Aufgaben rund ums Trainerteam entlastet und übernahm dafür mehr Verantwortung im medizinischen Bereich und im Nachwuchsleistungszentrum. Ex-Profi Sebastian Rode rückte früher als geplant näher an Mannschaft und Trainer Hütter heran.

Kein Vakuum wie 2021

Das Besondere an der ganzen Geschichte: Anders als beim Abgang von Fredi Bobic 2021, der laut Frankfurter Rundschau eine Phase hektischer Betriebsamkeit und sogar sportliche Unsicherheit auslöste, ist diesmal kein Führungsvakuum entstanden. Hellmann hatte schon vorher angekündigt, auf einen möglichen Wechsel vorbereitet zu sein – und genau das hat die Eintracht-Führung unter Beweis gestellt. Innerhalb von nur 14 Tagen wurden Verantwortlichkeiten verteilt, Strukturen angepasst und ein Nachfolger gefunden.

Für Beck und Hellmann ist das ein echter Erfolg: Mit klarer Mehrheit im Rücken und einem durchorganisierten Umbruch zeigt die Eintracht-Spitze, dass sie auch in stürmischen Zeiten Kurs halten kann. Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch natürlich weiter auf dem Laufenden, wenn’s um eure Eintracht geht. Jetzt reinhören – der Sound der Weltstadt begleitet euch durch jede Eintracht-Saison!

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