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Dreieich: Falsche Polizisten ergaunern über 100.000 Euro von Rentner

Falsche Polizisten haben einen Rentner in Dreieich-Sprendlingen um über 100.000 Euro betrogen. Wie die Masche funktioniert und wie ihr euch schützt, lest ihr…

Redaktion
·
29. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Wochen

Dreieich: Fiese Betrugsmasche trifft Senior hart

Vorsicht, Frankfurt und Umgebung! Eine Betrugsmasche, vor der wir nicht oft genug warnen können, hat erneut zugeschlagen – und diesmal traf es einen Rentner aus Dreieich-Sprendlingen besonders bitter. Betrüger haben sich als Polizisten ausgegeben und dem Senior dabei Schmuck und Gold im Wert von mindestens 100.000 Euro abgenommen. Ein unfassbarer Fall, der zeigt: Diese Kriminellen schrecken vor nichts zurück.

So lief der Betrug ab

Am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr klingelte beim Rentner das Telefon – Nummer unterdrückt. Am Apparat: ein angeblicher Polizeibeamter. Der Unbekannte forderte den Senior auf, sein Bankschließfach zu leeren und den Inhalt nach Hause zu holen. Der Grund? Eine angeblich bevorstehende Straftat, bei der die Wertsachen ansonsten in Gefahr geraten würden.

Und dann kam Komplize Nummer zwei ins Spiel: Ein etwa 30 Jahre alter Mann tauchte kurz darauf persönlich in der Wohnung des Seniors auf und nahm Gold und Schmuck in Empfang – angeblich, um die Wertgegenstände sicher auf einer Polizeiwache zu verwahren. Anschließend verschwand er in unbekannter Richtung. Erst später bemerkte der Rentner, dass er Opfer eines Betrugs geworden war.

Die Polizei warnt klar und deutlich

Das Polizeipräsidium Südosthessen hat nach dem Vorfall erneut eine deutliche Warnung ausgesprochen: „Echte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte fordern Bürgerinnen und Bürger niemals dazu auf, Geld, Schmuck, Gold oder andere Wertgegenstände aus Bankschließfächern zu holen oder zur angeblich sicheren Verwahrung an Unbekannte zu übergeben – schon gar nicht am Telefon.“

Der Rat der echten Beamten ist eindeutig: Wer einen solchen Anruf bekommt, soll sofort auflegen. Im Zweifelsfall lieber die Polizei über eine bekannte Rufnummer selbst anrufen und die Situation schildern.

Kein Einzelfall in der Region

Leider ist der Fall in Dreieich kein Einzelfall. Mit einer ähnlichen Taktik erbeuteten Betrüger im vergangenen Jahr 140.000 Euro Bargeld von einer Seniorin in Rödermark im Kreis Offenbach. Die Masche ist immer wieder dieselbe – und sie funktioniert, weil die Täter gezielt auf Vertrauen und Angst setzen.

Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Aufklärungskampagnen der Polizei zeigen Wirkung! So sorgte im Dezember vergangenen Jahres eine wachsame Rentnerin sogar für die Festnahme eines Betrügers – ein echtes Vorbild, das zeigt, wie wichtig es ist, misstrauisch zu bleiben.

Was du und deine Familie wissen müssen

  • Echte Polizisten fragen niemals am Telefon nach Wertsachen oder Bankschließfächern.
  • Unterdrückte Nummern sind ein erstes Warnsignal – sofort auflegen!
  • Im Zweifel selbst die Polizei über eine bekannte Nummer anrufen.
  • Redet mit euren Eltern, Großeltern und älteren Nachbarn über diese Masche – Aufklärung schützt!

Hinweise an die Polizei

Die Polizei sucht nun Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Fall in Dreieich-Sprendlingen verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Bitte meldet euch direkt bei den zuständigen Behörden, wenn ihr etwas gesehen habt.

Bleibt wachsam, passt aufeinander auf – und gebt diese wichtige Info an alle weiter, die ihr kennt. Der Sound der Weltstadt ist auch der Sound einer Gemeinschaft, die füreinander einsteht!

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