
Vogelfalle über der Konstablerwache: Frankfurts umstrittenes Kunstwerk sorgt für neuen Wirbel
Frankfurts Netz-Kunstwerk „A Sky Full of Hope
Thai-Airways-Flug TG921 musste kurz nach dem Start in Frankfurt wegen eines Hydraulikfehlers am linken Fahrwerk umkehren. Alle Infos zum Vorfall hier!
Was für ein Schreck für alle an Bord: Der Thai-Airways-Flug TG921, der am Freitag vom Frankfurter Flughafen nach Bangkok abhob, musste kurz nach dem Start wieder umkehren. Knapp anderthalb Stunden nach dem Abheben landete die Boeing 777-300ER sicher wieder in Frankfurt – statt wie geplant nach rund elf Stunden in der thailändischen Hauptstadt anzukommen. Verletzte gab es zum Glück keine!
Was war passiert? Laut Daten von Flugtracking-Portalen wie Flightradar24 und AirLive war ein Hydraulikfehler der Übeltäter: Das linke Fahrwerk ließ sich nach dem Start nicht vollständig einklappen. Während das rechte Fahrwerk wie gewohnt einzog, blieb das linke stur ausgefahren. Passend dazu kursiert bei Facebook bereits ein Video von Planespottern am Frankfurter Flughafen, das genau diesen Moment zeigt – und den sichtbaren Unterschied zwischen den beiden Fahrwerksseiten. Eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport bestätigte der hessenschau am Samstag lediglich: „Die Maschine ist sicher wieder in Frankfurt gelandet.“ Zu den genauen Gründen schwieg Fraport.
So unkompliziert wie erhofft war die Rückkehr allerdings nicht. Weil die Maschine für den langen Flug nach Bangkok randvoll getankt war, konnte sie nicht einfach sofort wieder aufsetzen. Zu viel Gewicht – zu großes Risiko. Deshalb musste die Boeing zunächst rund 25 Minuten über Südhessen und der Region Rhein-Neckar kreisen, um genug Kraftstoff abzulassen und zu verbrauchen. Erst dann war das Gewicht niedrig genug für eine sichere Landung zurück in Frankfurt. Für die Piloten dürfte das Routine gewesen sein – für die Passagiere an Bord war es sicher ein unfreiwilliges Abenteuer!
Dieser Vorfall reiht sich in eine kleine Serie bemerkenswerter Ereignisse rund um den Frankfurter Flughafen ein. Erst Anfang August musste eine ebenfalls in Frankfurt gestartete Boeing mit Ziel Südafrika eine ungeplante Zwischenlandung in der Republik Kongo einlegen. Der Grund damals: ein „undefinierbarer Geruch“ in der Kabine, wie die Lufthansa mitteilte. Mehr als 350 Passagiere verbrachten deshalb eine Nacht in einem Hotel in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville – bevor sie tags darauf von einer anderen Maschine abgeholt und zurück nach Frankfurt gebracht wurden.
Beide Vorfälle zeigen: Die Sicherheitsabläufe am Frankfurter Flughafen funktionieren. Auch wenn es für die betroffenen Passagiere nervenaufreibend ist – die Crews und Bodendienste reagieren schnell und professionell. Frankfurt bleibt eine der wichtigsten Drehscheiben im internationalen Luftverkehr, und genau deshalb wird hier nichts dem Zufall überlassen. Bleibt zu hoffen, dass die Passagiere des Thai-Airways-Flugs TG921 bald sicher und ohne weitere Zwischenfälle in Bangkok ankommen!

Frankfurts Netz-Kunstwerk „A Sky Full of Hope



Frankfurts Netz-Kunstwerk „A Sky Full of Hope


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