
Farbrausch in Frankfurt: „Viva Frida Kahlo
Ab dem 12. November kommt „Viva Frida Kahlo
Zwölf Derbys statt sechs: Vier Main-Taunus-Teams kämpfen in der Verbandsliga Mitte – alle Infos zu TuS Hornau, SV Zeilsheim, VfB Unterliederbach und TuRa…
Fußballfans im Main-Taunus, aufgepasst: Die neue Saison in der Verbandsliga Mitte wird richtig heiß! Statt sechs Lokalduelle wie noch in der Vorsaison stehen jetzt ganze zwölf Derbys auf dem Programm – und das liegt an zwei Aufsteigern aus der Gruppenliga Wiesbaden. Mit dem VfB Unterliederbach und TuRa Niederhöchstadt sind neben TuS Hornau und SV Zeilsheim nun vier Teams aus dem Main-Taunus-Kreis in der Verbandsliga Mitte vertreten. Das ist Derby-Saison pur!
Die TuS Hornau geht mit einem klaren Ziel in die neue Spielzeit: Aufstieg! Trainer Andreas Klöckner sieht sein Team besser aufgestellt als je zuvor. „Wir sind auf jeden Fall noch besser aufgestellt als im letzten Jahr“, betont der 39-Jährige. In der vergangenen Saison scheiterte Hornau als Vizemeister erst in der Relegation am Hessenliga-Aufstieg – eine bittere Pille, die das Team aber als Motivation nutzt. „Das alte Thema haben wir abgehakt und ziehen aus der Enttäuschung neue Motivation“, so Klöckner.
Besonders im Mittelfeld hat Hornau nachgelegt: Mit dem genesenen Lukas Wintermeier, Jafet Redai, Neuzugang Linus Dahl und Maxim Andreutti hat der Coach dort die Qual der Wahl. Die Neuzugänge Linus Dahl, Jonah Dietze und Giancarlo Mendoza Coballes kamen alle von RW Walldorf. Gleich zum Auftakt geht es gegen starke Gegner: Dietkirchen (2.8.), Biebrich (6.8.) und Walluf (9.8.) warten. Klöckner schwärmt dabei auch von seinen neuen regionalen Rivalen: „Ich traue Zeilsheim, Unterliederbach und der TuRa einiges zu.“
Beim SV Zeilsheim hat sich in diesem Sommer so einiges getan – elf Spieler gingen, zwölf kamen. Trotz dieser enormen Fluktuation gibt sich Vorsitzender Peter Strauch optimistisch: „Wir sind weg von unserer Inkonstanz und wirken deutlich stabiler.“ Ein Trainingslager in Michelstadt hat die neue Mannschaft zusammengeschweißt. Mit Rückkehrer Dominique Jourdan, André Fließ, Dusan Crnomut und Vinicius Miranda De Oliveira hat sich laut Strauch eine neue Achse gebildet. Das Saisonziel ist klar: Platz 5 bis 8. Los geht es am 2. August bei SF/BG Marburg, das erste Heimspiel folgt gegen den Türkischen SV Wiesbaden am 9. August.
Nach elf Jahren Abstinenz kehrt der VfB Unterliederbach in die Verbandsliga zurück – und das nach einer fast perfekten Saison in der Gruppenliga Wiesbaden. Sportlicher Leiter Patrick Barnes weiß, was auf sein Team zukommt: „Es ist schwerer, aus der Gruppenliga Wiesbaden aufzusteigen, als in der Verbandsliga zu bleiben.“ Das Konzept der Verjüngung steht im Vordergrund – eine zweistellige Zahl meist junger Zugänge wurde geholt, nachdem Leistungsträger wie Barkan Aksu und Philippe Kohl zu Germania Okriftel wechselten. „In der höheren Liga wird es deutlich physischer zugehen“, mahnt Barnes seine Spieler, schnell zu lernen. Das Eröffnungs-Heimspiel gegen den TSV Steinbach-Haiger II am 2. August wird gleich ein erster Gradmesser.
Für TuRa Niederhöchstadt ist es eine Premiere: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte tritt die TuRa in der Verbandsliga an. Abteilungsleiter Carsten Ache gibt sich dabei bewusst bescheiden: „Wir wissen, unsere Serie von Pflichtspielen ohne Niederlage kann nicht ewig anhalten.“ Das Saisonziel lautet klar Klassenerhalt. Herausfordernd wird besonders das Fehlen von Mass Barrow und Adil Fellahi, die beide ihre Karriere beendet haben – die beiden Außenbahnspieler waren zuletzt unverzichtbar. Mit Zugängen wie Nathan Nsimba vom FC Gießen oder Antonio Coskovic und Ilias Khzane, die beide von der TuS Hornau kommen, soll das Kader für die neue Aufgabe gerüstet werden.
Vier Teams, zwölf Derbys, eine Region – die Verbandsliga Mitte wird in der neuen Saison zur echten Derby-Hochburg. Ob TuS Hornau mit Aufstiegsambitionen, der neu formierte SV Zeilsheim, der zurückgekehrte VfB Unterliederbach oder die erstmals auf diesem Niveau antretende TuRa Niederhöchstadt: Der Fußball im Main-Taunus hat noch nie so viel zu bieten gehabt. Bleibt dran bei Radio Frankfurt – wir halten euch auf dem Laufenden!

Ab dem 12. November kommt „Viva Frida Kahlo



Ab dem 12. November kommt „Viva Frida Kahlo


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