
Ritsu Doan brilliert beim Eintracht-Heimsieg gegen Köln: meiste Dribblings, starke Großchance und viele Fouls.
Eintracht Frankfurt hat seinen Heimsieg gegen den 1. FC Köln eingefahren – und ein Name sticht bei der Nachbetrachtung besonders heraus: Ritsu Doan. Der Japaner zeigte gegen die Kölner eine deutlich verbesserte Leistung und mischte das Frankfurter Offensivspiel kräftig auf. Wir haben euch in einem früheren Beitrag schon von Kapitän Robin Kochs starker Rückkehr erzählt. Jetzt schauen wir genauer auf die Zahlen und Fakten rund um Doan und das restliche Team!
Laut den offiziellen Spieldaten von fussballtransfers.com war Doan der auffälligste Frankfurter Offensivspieler der Partie. Er kreierte die meiste Großchance im Team, brachte drei erfolgreiche Dribblings zustande – mehr als jeder andere Spieler auf dem Platz – und wurde mit fünf Fouls auch am häufigsten von den Kölnern gelegt. Dazu kommen sieben Ballverluste, die zeigen: Doan war im Spiel permanent am Drücker und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s eben nicht nur im Radio, sondern auch auf dem Rasen!
Die Eintracht gewann die Partie am Ende knapp, aber verdient mit 1:0. Nach den offiziellen Daten hatte Frankfurt 56 Prozent Ballbesitz und kam auf 15 Torschüsse gegenüber 6 der Kölner. Auch bei den Großchancen lag das Hütter-Team vorn: drei zu zwei für die Eintracht.
Wie die Sportschau berichtet, fiel das entscheidende Tor erst in der 77. Minute – und das nach einem echten Geistesblitz. Younes Ebnoutalib bediente zunächst Noel Aseko am Strafraumrand, der den Ball mit der Sohle mitnahm und ihn durch die Beine von Kölns Luka Lochoshvili wieder zu Ebnoutalib durchsteckte. Der traf vor Torwart Marvin Schwäbe eiskalt ins kurze Eck. Vorher hatte sich die Eintracht nach Angaben der Sportschau phasenweise schwergetan, aus zahlreichen Flanken echten Druck zu erzeugen – Schwäbe parierte unter anderem Kopfbälle von Lilian Brassier und Fares Chaibi.
Nach Informationen der Sportschau hatte Trainer Adi Hütter im Vergleich zum vorangegangenen Spiel drei Wechsel vorgenommen: Mario Götze, Chaibi und Ebnoutalib liefen für Can Uzun, Ansgar Knauff und eben jenen Aseko von Beginn an auf. Auch Kölns Trainer René Wagner hatte umgestellt und sein Team auf eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette umgebaut.
Durch den Sieg zieht die Eintracht laut Sportschau an den Kölnern vorbei und steht nach sechs Spieltagen bei acht Punkten. Köln verpasste den möglichen Sprung auf Rang fünf und hängt weiter in der unteren Tabellenhälfte fest. Für die Eintracht war es nach Angaben der Sportschau der erste Heimsieg seit März – und gleichzeitig das erste Spiel dieser Saison ohne Gegentor.
Weiter geht’s richtig dicke: Frankfurt ist am kommenden Samstag zum Topspiel bei Borussia Dortmund zu Gast, Köln empfängt zuvor den FC Schalke 04. Für die Eintracht und auch für Doan heißt es jetzt: Dranbleiben und den Schwung mitnehmen! DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns jedes Spiel der Adler mitfiebern – jetzt reinhören und am Ball bleiben!






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