
Die neue Eintracht-U-Bahn fährt seit August 2026 auf den Linien U4 und U7 durch Frankfurt. Was steckt hinter dem Schwarz-Weiß-Roten Design? Jetzt mehr erfahren!
Frankfurt hat eine neue Attraktion – und die fährt unter der Erde! Seit Montag, dem 10. August 2026, rollt eine U-Bahn im Eintracht-Design durch die Stadt. Der Sound der Weltstadt hat jetzt auch einen Look, der sich gewaschen hat: Schwarz, Weiß, Rot – und mittendrin der große rote Adler auf weißem Grund. Die neue Eintracht-U-Bahn ist auf den Linien U4 und U7 unterwegs. Augen auf, wenn ihr das nächste Mal auf den Bahnsteig wartet!
Von innen ist die Bahn wie jede andere VGF-Bahn: die gewohnten blauen Sitze, die gelben Stangen – alles vertraut. Aber von außen? Ein echter Hingucker! Auf dem pechschwarzen Waggon prangen in weißer Schrift die Worte: „Ein Verein. Über 50 Sportarten.“ Und genau das ist die Message, die Eintracht Frankfurt transportieren will.
Denn auf der Bahn sind keine Fußballstars zu sehen – stattdessen zeigen Sportlerinnen und Sportler aus dem Breitensport, was in der Eintracht steckt. Kara Wintermeier, 21 Jahre alt und Frankfurterin, spielt Handball in der Bezirksoberliga und ist mit erhobenem Wurfarm auf einem Waggon verewigt. „Weil Handball eher ein männerdominierter Sport ist, finde ich es cool, dass hier eine Frau genommen wurde“, sagt sie. Auch Kunstturner Niklas Neuhäusel, 25, ist mit einem Handstand quer über einen Waggon zu sehen. „Als ich die Nachricht bekommen habe, habe ich mich mega darüber gefreut“, erzählt der Kunstturner. Er selbst fährt die Linie U4 fast täglich – und wartet gespannt darauf, sich das erste Mal selbst auf der Bahn zu entdecken.
Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und Eintracht Frankfurt arbeiten seit rund 16 Jahren zusammen. VGF-Geschäftsführer Thomas Raasch brachte es bei der feierlichen Einweihung mit einem Augenzwinkern auf den Punkt: „Es hat 16 Jahre unserer Kooperation gebraucht, bis ihr es geschafft habt, eine Bahn zu gestalten. Wir sind sehr froh, dass es jetzt endlich geklappt hat.“ In diesem Jahr feiert die VGF ihr 30-jähriges Bestehen – und die Zusammenarbeit mit der Eintracht läuft fast genauso lang.
Dabei ist die Eintracht nicht der erste Verein, der eine eigene VGF-Bahn bekommt. Bereits der TuS Makkabi Frankfurt und die TG Bornheim haben schon mit der VGF kooperiert. Und auch die Eintracht selbst hatte vor rund 15 Jahren schon einmal eine Vereinsbahn – damals noch unter dem Motto „Mehr als Fußball“ und mit knapp 16.000 Mitgliedern, wie Vizepräsident Moritz Theimann betonte.
Heute zählt Eintracht Frankfurt laut Theimann mehr als 160.000 Mitglieder und ist damit nach eigenen Angaben der weltweit größte Mehrspartensportverein mit Profifußball. Die neue U-Bahn soll genau das zeigen: „Man sieht alle Sportarten, man sieht, was wir alles anbieten“, erklärt Theimann. „Was wir sonst auf den Sportplätzen und in den Hallen sehen, sehen wir jetzt jeden Tag auf einer U-Bahn.“
Egal ob ihr Fans seid oder einfach täglich mit der U4 oder U7 pendelt – diese Bahn werdet ihr nicht übersehen. Der Adler fliegt jetzt auch über die Gleise. Frankfurt, das ist mehr als Fußball. Das ist Gemeinschaft, das sind über 50 Sportarten, das ist euer Verein!






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