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Demos gegen AfD weiten sich aus: Hunderte protestieren in Darmstadt und Kassel

Nach den Demos in Frankfurt protestieren nun auch hunderte Menschen in Darmstadt und Kassel gegen die AfD.

Redaktion
·
8. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 4 Wochen

Die Protestwelle rollt weiter durch Hessen

Der Protest reißt nicht ab! Nachdem Frankfurt am Sonntag den Anfang gemacht hatte, zogen die Demonstrationen gegen die AfD weitere Kreise – diesmal durch ganz Hessen. In Darmstadt, Kassel und erneut Frankfurt gingen hunderte Menschen auf die Straße. Alle Veranstaltungen verliefen laut Polizei friedlich.

Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, hatten am Sonntag rund 2.000 bis 2.500 Menschen auf dem Römerberg in Frankfurt demonstriert – organisiert von Gewerkschaften und unter dem Motto „Rechtsextremismus raus aus unseren Parlamenten“. Auslöser war der deutliche Wahlsieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Darmstadt und Kassel machen mit

Am Abend nach der Wahl weitete sich der Protest auf weitere hessische Städte aus. In Darmstadt gingen nach Polizeiangaben rund 400 bis 500 Menschen auf die Straße. In Kassel versammelten sich rund 80 Protestierende. Damit zeigt sich: Das Thema bewegt nicht nur Frankfurt – der Widerstand gegen die AfD ist quer durch Hessen zu spüren.

Frankfurt: Klares Signal für ein Verbotsverfahren

Die Frankfurter Demo vom Sonntag hatte dabei ein ganz konkretes Ziel: Die rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten, ein Verbotsverfahren gegen die AfD zu prüfen – die Partei, die bei der Sachsen-Anhalt-Wahl als klarer Sieger hervorging und vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. Redner Peter Fischer zog dabei historische Parallelen zu 1933 und rief dazu auf, entschlossen gegen wachsenden Extremismus vorzugehen. Lokale Politikerinnen und Politiker reagierten gespalten: Während einige den Wahlabend als „schwarzen Tag“ für die Demokratie bezeichneten, feierten AfD-Vertreter ihren Erfolg.

Hessen zeigt Haltung

Die neuen Demos in Darmstadt und Kassel machen deutlich: Das Ergebnis der Sachsen-Anhalt-Wahl lässt die Menschen in Hessen nicht kalt. Ob in der Mainmetropole oder in Nordhessen – der Wunsch nach einem klaren Signal gegen Rechtsextremismus verbindet viele. Und die Protestwelle könnte noch nicht zu Ende sein.

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