
Die Mainbrücke Sindlingen auf der B40 wird ab September 2026 grundlegend saniert – bis Mitte 2030. Alle Infos zu Kosten, Einschränkungen und Vollsperrungen.
Wer regelmäßig auf der B40 unterwegs ist, sollte sich warm anziehen – und zwar für die nächsten Jahre. Ab Montag, dem 14. September, geht Hessen Mobil die Mainbrücke Sindlingen so richtig an. Die Grundsanierung des rund 320 Meter langen Bauwerks läuft bis Mitte 2030. Das macht die Brücke zur echten Dauerbaustelle im Frankfurter Südwesten. Die Gesamtkosten: satte 11,5 Millionen Euro.
Damit der Verkehr auf der stark befahrenen B40 möglichst wenig leidet, wird die Brücke in mehreren Abschnitten saniert. Das Gute: Grundsätzlich stehen während der gesamten Bauzeit zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung. Der Trick dahinter – der Verkehr wird abwechselnd auf eine der beiden Brückenhälften geleitet, während die andere saniert wird.
Los geht’s mit dem nördlichen Brückenüberbau. Solange dort die Bagger rollen, läuft alles über die südliche Hälfte – je zwei Spuren in beide Richtungen. Danach folgt der mittlere Bereich, und zuletzt ist die Südseite dran. Dann übernimmt der bereits fertiggestellte nördliche Teil die gesamte Last des Verkehrs.
Keine Frage – ganz ohne Einschränkungen geht es nicht. Für den Wechsel der Verkehrsführung sowie für die Montage und den Abbau von Hängegerüsten muss die B40 an der Brücke zeitweise komplett dichtgemacht werden. Die gute Nachricht: Diese Vollsperrungen sollen überwiegend an Wochenenden stattfinden. Über konkrete Termine und Umleitungsstrecken wird noch gesondert informiert – also Augen offenhalten!
Der Umfang der Arbeiten ist richtig groß. Hessen Mobil packt dabei eine ganze Menge an:
Kurz gesagt: Die Mainbrücke Sindlingen wird von Grund auf fit für die Zukunft gemacht.
Die jetzt startende Grundsanierung kam nicht aus dem Nichts. Bereits im vergangenen Jahr fanden vorbereitende Maßnahmen statt. Wegen Schäden an den Brückenübergängen hatte Hessen Mobil damals Stahlplatten verlegt und provisorische Rampen errichtet, damit der Verkehr sicher über das Bauwerk geführt werden konnte. Auch die Fahrbahn zwischen dem Krifteler Dreieck und der Anschlussstelle Sindlingen wurde im vergangenen Jahr erneuert – die dabei entstandenen Mittelstreifenüberfahrten und provisorischen Verkehrsführungen kommen jetzt auch der aktuellen Brückensanierung zugute.
Klar – eine Baustelle bis 2030 klingt erstmal nach einer Ewigkeit. Aber die Mainbrücke Sindlingen bekommt damit eine dringend nötige Frischzellenkur, die das Bauwerk fit für die nächsten Jahrzehnte macht. Wer auf der B40 im Frankfurter Südwesten unterwegs ist, sollte sich auf etwas mehr Zeit einplanen und die Augen nach Umleitungshinweisen offenhalten. Die Stadt Frankfurt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis – und das können wir nur unterstreichen. Bleibt geduldig, Frankfurt!






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