
Frankfurt reißt die marode Fußgängerbrücke an der Eschersheimer Landstraße ab – was die Vollsperrung für euch bedeutet und was danach besser wird.
Frankfurt räumt auf! Die Fußgängerbrücke an der Eschersheimer Landstraße / Bremer Straße hat ausgedient. Die Stadt hat entschieden: Das Betonbauwerk aus dem Jahr 1977 wird abgerissen – und zwar schnell. Ein Gutachten aus dem Jahr 2024 hat eindeutig festgestellt, dass eine weitere Nutzung der Brücke nicht mehr möglich ist. Die Begründung der Stadt: „erhebliche statische Mängel“. Der Rückbau sei aus Gründen der Standsicherheit erforderlich. Kurz gesagt – die Brücke ist schlicht nicht mehr sicher.
Die vorbereitenden Arbeiten starteten bereits am 10. September. Vom Freitag, 11. September, bis Montag, 14. September, ist die Kreuzung Eschersheimer Landstraße / Bremer Straße voll gesperrt. Die Stadt hat den Abriss bewusst aufs Wochenende gelegt, um den Berufsverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Brücke wird Stück für Stück in Teile gesägt, per Kran herausgehoben und abtransportiert. Wer in dieser Zeit mit dem Bus unterwegs ist: Die Linien 64, 75 und N8 umfahren die Baustelle.
Nach dem Abriss geht es direkt weiter. Ab Montag, 14. September, verbessert die Stadt die Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr – mit besonderem Fokus auf den Schulweg. An der Bremer Straße fällt der bisher notwendige Zwischenstopp auf der Mittelinsel weg. Stattdessen gibt es eine direkte Querung in einer einzigen Grünphase. Praktisch und sicherer für alle!
Auf der Eschersheimer Landstraße wird zudem die schmale Mittelinsel südlich der Kreuzung verbreitert. Dafür entfällt in dem Bereich eine Fahrspur für den Autoverkehr. Die größere Mittelinsel bietet Fußgängerinnen und Fußgängern – insbesondere Schülerinnen und Schülern – künftig deutlich mehr Raum. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits im Mai und erneut im August über die geplanten Arbeiten informiert.
Klingt nach Chaos auf der Straße? Die Stadt beruhigt: Trotz des Wegfalls einer Fahrspur rechnet Frankfurt nicht mit Rückstaus. „Die Auslastung auf den betroffenen Fahrbeziehungen wird zwar steigen, sich aber weiterhin unterhalb der Kapazitätsgrenze befinden“, heißt es offiziell. Der Verkehrsfluss wird nach dem Umbau in beiden Fahrtrichtungen beobachtet. Sollte es doch zu unerwarteten Staus kommen, wird die Ampelsteuerung entsprechend angepasst. Die Stadt hat also einen Plan B – beruhigend!
Während die Stadt an der Infrastruktur schraubt, läuft das Frankfurter Leben natürlich weiter auf Hochtouren. Wer nach dem ganzen Bau-Trubel Lust auf eine richtige Party hat: Wie wir in einem früheren Beitrag bereits berichtet haben, feiert La Casa del Perreo am 26. September 2026 seinen 3. Geburtstag im Freigut Frankfurt. Reggaeton, Energie und Community – das ist die perfekte Abwechslung nach einer turbulenten Bauwoche in der Stadt!
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