Unfallserie auf A3 und A66 im Rhein-Main-Gebiet: Vollsperrungen, ein Rettungshubschrauber und mehrere Verletzte – alle Infos im Überblick.
Gleich mehrere schwere Unfälle haben in kurzer Zeit für massive Behinderungen auf der A3 und der A66 im Rhein-Main-Gebiet gesorgt. Vollsperrungen, ein Rettungshubschrauber und kilometerlange Staus – die Straßen rund um Frankfurt und Wiesbaden hatten es in sich. Wir haben alle Infos für euch zusammengefasst.
Am Freitagmorgen ereignete sich auf der A3 zwischen den Ausfahrten Bad Camberg und Limburg-Süd ein heftiger Unfall. Ein 24-jähriger Fahrer fuhr auf einen Sattelschlepper auf – sein Auto schob sich dabei unter den Anhänger des Lkw und blieb dort eingeklemmt. Der junge Mann wurde verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.
Die Polizei sperrte die Fahrbahn in Richtung Köln für eineinhalb Stunden vollständig. Mitten im Berufsverkehr des frühen Morgens staute sich der Verkehr auf rund zehn Kilometer – für viele Pendlerinnen und Pendler aus dem Rhein-Main-Gebiet bedeutete das: Stehen statt Fahren.
Schon am Donnerstagnachmittag war auf denselben Autobahnen kaum ein ruhiges Fahren möglich. Auf der A66 und der A3 im Bereich Wiesbaden passierten innerhalb kurzer Zeit gleich drei Unfälle hintereinander – mit teils schweren Folgen.
Den Anfang machte ein Fahrer auf der A66, der nach einem Reifenplatzer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in die Mittelleitplanke krachte. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Vier nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen – es kam zur Massenkarambolage. Der Fahrer des ersten Wagens und ein weiterer Fahrer wurden leicht verletzt und kamen ins Krankenhaus. Auch dieser Streckenabschnitt musste für mehr als eine Stunde voll gesperrt werden.
Nur wenige Minuten nach dem ersten Unfall auf der A66 kam es auf derselben Strecke zum nächsten Crash. Ein Motorradfahrer überholte laut Polizei unerlaubt von rechts ein Auto mit Anhänger – und fuhr dabei auf den Anhänger auf. Der Fahrer stürzte. Weil er außer einem Helm keinerlei Schutzausrüstung trug, zog er sich dabei schwere Verletzungen zu. Alle drei Fahrspuren mussten für eine Stunde gesperrt werden, damit die Rettungskräfte arbeiten konnten.
Eine Stunde später folgte der nächste Unfall – diesmal auf der A3. Zwei Fahrzeuge fuhren zeitgleich von der Raststätte Bad Camberg auf die Autobahn ein und stießen dabei mit zwei bereits fahrenden Autos zusammen. Einer der Fahrer wurde leicht verletzt. Wegen Trümmerteilen auf der Fahrbahn sperrte die Polizei auch diesen Abschnitt für eine Stunde vollständig – mit erheblichen Folgen für den Verkehrsfluss.
Innerhalb von weniger als 24 Stunden haben mehrere schwere Unfälle auf der A3 und der A66 gezeigt, wie schnell es auf vielbefahrenen Strecken gefährlich werden kann. Ein Motorradfahrer schwer verletzt, mehrere Personen mit leichten Verletzungen, kilometerlange Staus und stundenlange Vollsperrungen – das war die bittere Bilanz dieser Unfallserie im Rhein-Main-Gebiet. Fahrt vorsichtig da draußen, Frankfurt – und bleibt sicher auf der Straße!






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