
Die 21. Bio-Brotbox-Aktion verteilt über 150.000 Frühstücksboxen an 84 Frankfurter Grundschulen.
Pünktlich zum Schulstart hat das Umweltforum Rhein-Main e.V. wieder eine ganz besondere Aktion gestartet: Die 21. Bio-Brotbox-Aktion bringt Frühstück direkt zu den Erstklässlerinnen und Erstklässlern an Frankfurts Grundschulen. Insgesamt wurden mehr als 150.000 Frühstücksboxen an 84 Frankfurter Grundschulen verteilt – ein echter Kraftakt für die gute Sache!
Rund 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben wiederverwendbare Brotboxen gepackt, die alles enthalten, was Kinder für einen guten Start in den Schultag brauchen. Drin stecken unter anderem Vollkornbrot und Rohkost – und dazu gibt es Ernährungs-Infoblätter, damit auch Eltern wissen, was zu einer gesunden ökologischen Ernährung gehört. Die Initiative ist damit mehr als nur eine Frühstücksaktion: Sie ist eine Botschaft an Kinder und Familien gleichermaßen.
In der Weißfrauenschule wurden die Bio-Brotboxen persönlich von Stadträtin Tina Zapf-Rodríguez (Grüne), Hans-Georg Dannert (Vorsitzender des Umweltforums Rhein-Main), Projektleiter Alex Wirz sowie weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern verteilt. Ein toller Moment für alle Beteiligten!
Was 2002 als lokale Initiative in Berlin begann, hat längst auch in Frankfurt tiefe Wurzeln geschlagen. Seit 2006 organisiert das Umweltforum Rhein-Main die Aktion jährlich – immer rund um den Schulstart. Finanziert wird das Ganze komplett privatwirtschaftlich durch Sponsoren und Spender. Kein Cent Steuergeld, dafür umso mehr Herzblut von Ehrenamtlichen!
Besonders schön: Die Brotboxen sind wiederverwendbar. Damit setzt die Initiative ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit – passend zu ihrem ökologischen Anspruch.
Gesunde Ernährung bei Kindern ist kein Selbstläufer. Laut einem Bericht des Magistrats zur Kinder- und Jugendarmut waren 2024 rund 25,7 Prozent der Frankfurter Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren von Armut gefährdet. Und das hat direkte Folgen auf dem Teller: In von Armut betroffenen Familien essen laut dem Bundeszentrum für Ernährung 51 Prozent der Kinder zu selten Obst, 28 Prozent greifen zu häufig zu Softdrinks.
Doch Armut ist nicht der einzige Faktor. Schwierige Lebenssituationen wie Krankheit, Scheidung oder Todesfälle können dazu führen, dass Kinder aus dem Aufmerksamkeitsraster fallen – und damit auch ihre Ernährung leidet. Genau hier setzt die Bio-Brotbox-Aktion an: Sie gibt Kindern nicht nur etwas zu essen, sondern auch ein Signal, dass ihre Gesundheit zählt.
150.000 Brotboxen, 84 Schulen, 50 Ehrenamtliche – diese Zahlen sprechen für sich. Die Bio-Brotbox-Aktion zeigt, was möglich ist, wenn Menschen in Frankfurt anpacken und füreinander da sind. Das ist der Sound der Weltstadt – nicht nur laut, sondern auch herzlich. Wir sagen: Weiter so, Umweltforum Rhein-Main! Frankfurt kann stolz auf euch sein.






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