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Betriebswohnungen in Wiesbaden: HSK-Gelände im Umbruch

Werkswohnungen gegen Fachkräftemangel: Wiesbaden baut Betriebswohnungen fürs Klinikpersonal, während die GWW den Verkauf des Palasthotels prüft.

Redaktion
·
27. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 6 Stunden

Werkswohnungen als Antwort auf den Fachkräftemangel

Der Mangel an Fachkräften ist in Hessen längst in vielen Branchen spürbar – und manche Arbeitgeber reagieren mit einem ungewöhnlichen Mittel: eigenen Werkswohnungen für ihre Mitarbeiter. Ein Beispiel aus Wiesbaden zeigt, wie das konkret aussehen kann.

Rückbau auf dem alten HSK-Gelände hat begonnen

In den alten Gebäuden der Helios Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden hat im Inneren der Rückbau begonnen. Wie der Wiesbadener Kurier berichtet, laufen dort bereits die Entkernungsarbeiten, bevor es perspektivisch an den eigentlichen Abriss gehen soll.

Auf dem Areal der ehemaligen Klinikgebäude entstehen unterdessen neue Wohnungen – und zwar explizit für Beschäftigte. Laut einem Hinweis der Immobilien Zeitung hat die Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft GWW bereits Richtfest für 168 Betriebswohnungen der Helios Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken gefeiert. Das Modell: Mitarbeiter der Klinik sollen so einfacher eine bezahlbare Wohnung in der Nähe ihres Arbeitsplatzes finden – ein Baustein, mit dem Arbeitgeber in Zeiten von Wohnungsnot und Fachkräftemangel um Personal werben können.

GWW plant offenbar auch Verkauf des Palasthotels

Parallel zu den Entwicklungen rund um die HSK-Wohnungen gibt es bei der GWW als Eigentümergesellschaft weitere Bewegung: Nach Angaben der Immobilien Zeitung, die sich dabei auf einen Bericht der FAZ beruft, hat sich der Aufsichtsrat der GWW für einen Verkauf des denkmalgeschützten ehemaligen Palasthotels am Kochbrunnenplatz ausgesprochen. Für die zuletzt als Wohngebäude genutzte Immobilie gilt demnach künftig ein Mischkonzept als wahrscheinlichste Lösung.

Was das für Wiesbaden bedeutet

Die Beispiele aus Wiesbaden zeigen: Während auf dem alten HSK-Areal mit den Betriebswohnungen gezielt in neuen Wohnraum für Klinikpersonal investiert wird, sortiert die GWW gleichzeitig ihr Portfolio an anderer Stelle neu. Beide Entwicklungen hängen eng mit der Wohnungssituation in der Landeshauptstadt zusammen – einem Thema, das für Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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