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Bahnhofsviertel im Wandel: Karlstraße und Karlplatz werden umgestaltet

Karlstraße und Karlplatz im Frankfurter Bahnhofsviertel werden ab Ende August umgestaltet. Mehr Grün, Barrierefreiheit und breitere Radwege – alle Infos zu…

Redaktion
·
24. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 6 Stunden

Frankfurt baut um – und zwar richtig!

Das Bahnhofsviertel bekommt ein neues Gesicht! Ab Ende August startet die Stadt Frankfurt die Umgestaltung der Karlstraße und des Karlplatzes – und das bedeutet: mehr Grün, mehr Platz, mehr Lebensqualität für alle, die dort täglich unterwegs sind. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder als Taxifahrer – das Projekt soll für alle was bringen.

Was genau passiert da eigentlich?

Rund 5.700 Quadratmeter Fläche werden aufgewertet. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) packt dabei so einiges an: Der Karlplatz bekommt neue Sitzmöglichkeiten und deutlich mehr Begrünung. Die Karlstraße wird barrierefrei umgebaut – mit neu gepflasterten Gehwegen und neuen Querungen für Fußgänger. Dazu kommen breitere Radwege für alle, die lieber in die Pedale treten.

Besonders cool: Die Stadt pflanzt insgesamt neun Ulmen und acht Blaseneschen entlang der Karlstraße und auf dem Karlplatz. Obendrauf soll ein japanischer Schnurbaum den Karlplatz schmücken. Dafür werden 18 Flächen entsiegelt – das sorgt für ein besseres Mikroklima und spendet im Sommer wohltuenden Schatten. Frankfurt denkt grün, und das ist gut so!

Was steckt dahinter?

Das Projekt ist Teil des städtischen Investitionsprogramms „Schöneres Frankfurt“ und ein echtes Gemeinschaftsprojekt: Stadtplanungsamt, Grünflächenamt und das ASE ziehen gemeinsam an einem Strang. Im Sinne des Masterplans Mobilität der Stadt Frankfurt sollen dabei alle Mobilitätsformen gleichberechtigt berücksichtigt werden – ökologisch, ökonomisch und sozial. Die Finanzierung kommt aus Mitteln des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Hessen, die Kosten für Planung und Bau liegen bei rund 7,1 Millionen Euro.

Clever: Bis zum dritten Quartal 2027 laufen die Bauarbeiten parallel mit der Netzdienste Rhein-Main (NRM) und der Straßenbeleuchtung Rhein-Main (SRM). So werden Ressourcen gespart und die Einschränkungen für alle so kurz wie möglich gehalten. Voraussichtliches Ende der Gesamtmaßnahme: Sommer 2028.

Was bedeutet das für den Verkehr?

Jetzt kommt der Teil, den ihr euch merken solltet: Die Karlstraße bleibt bis Sommer 2028 für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Ab dem Baseler Platz gibt es folgende Umfahrungsmöglichkeiten:

  • Richtung Höchst: Gutleutstraße und Camberger Straße
  • Richtung Messe/Norden: Gutleutstraße, Hafenstraße, Güterplatz und Hohenstaufenstraße
  • Richtung Innenstadt: Wilhelm-Leuschner-Straße, Hofstraße, Neue Mainzer Straße, Taunustor und Taunusanlage

Außerdem: Der Linksabbieger in die Poststraße in Höhe der Straße Am Hauptbahnhof ist ebenfalls voll gesperrt. Fußgänger werden auf beiden Seiten sicher an der Baustelle vorbeigeleitet.

Änderungen bei den Buslinien

Auch beim ÖPNV gibt es Anpassungen, die ihr kennen solltet:

  • Linie 64 (Westhafen–Ginnheim): Die Haltestelle Hauptbahnhof/Karlstraße entfällt. Stattdessen halten die Busse an der Nachtbushaltestelle Platz der Republik der Linien N4/N16 in der Düsseldorfer Straße, Höhe Niddastraße.
  • Nachtbuslinie N11 (Fechenheim–Höchst): In Richtung Höchst kommt die Haltestelle Hauptbahnhof/Fernbusterminal neu hinzu. Die N11-Haltestelle Güterplatz wird in die Hafenstraße verlegt, die Haltestelle Platz der Republik entfällt.

Keine Sorge: Rettungsdienste und Feuerwehr können jederzeit alle Liegenschaften erreichen. Auch die Müllentsorgung ist sichergestellt. Zeitweise Sperrungen sollen so kurz wie möglich gehalten und frühzeitig angekündigt werden.

Fazit: Frankfurt wird schöner – haltet durch!

Ja, Baustellen nerven. Aber das Ergebnis wird sich sehen lassen! Mehr Grün, mehr Platz, bessere Wege für Fußgänger und Radfahrer – das Bahnhofsviertel bekommt genau das, was es verdient. Plant eure Routen um, bleibt geduldig, und freut euch auf ein grüneres, lebenswertes Stück Frankfurt. Der Sound der Weltstadt wird noch ein bisschen besser!

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