
Das Lucas-Filmfestival 2026 bringt 40 Filme aus 30+ Ländern nach Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Bad Homburg.
Ihr Filmfans da draußen – aufgepasst! Vom 24. September bis 1. Oktober bringt das Lucas-Filmfestival wieder jede Menge großes Kino in die Region. Und das ist keine kleine Sache: Mit der 49. Ausgabe feiert Deutschlands ältestes Filmfestival für junges Publikum ein echtes Highlight – in neun Kinos in Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Bad Homburg. Der Sound der Weltstadt trifft auf den Sound der Welt – denn genau darum geht es bei Lucas: Geschichten aus über 30 Ländern, auf einer großen Leinwand, für alle ab drei Jahren bis „18 plus“.
Das Programm kann sich wirklich sehen lassen. Insgesamt 40 Filme stehen auf dem Spielplan – 19 Lang- und 21 Kurzfilme, animiert, dokumentarisch oder experimentell. Viele feiern bei Lucas ihre Deutschlandpremiere. In den Wettbewerben der Sektionen „Kids“, „Teens“ und „Youngsters“ kämpfen die Produktionen um Preise im Gesamtwert von 21.000 Euro.
Einer der Wettbewerbsbeiträge ist „Koschka“ – ein Film über zwei Jungs und ihre Freundin, denen kurz vor den Sommerferien eine streunende Katze zufällt, die dann gleich drei Kätzchen zur Welt bringt. Anna Schoeppe, Geschäftsführerin von Hessen Film und Medien, beschreibt den Film als eine Geschichte „über Freundschaft und über Zusammenhalt“. Regisseur Bernd Sahling drehte ihn größtenteils in Hessen – ein echter Heimvorteil!
Auch dabei: der dänische Animationsfilm „Mumbo Jumbo“, in dem ein Nilpferdbub plötzlich zum Riesen wird und nur eine Hexe in Sibirien ihn retten kann. Oder die US-Komödie „Run Amok“, in der Schülerin Meg ein Musical über ein Schul-Trauma inszenieren will. Und das Drama „Iluminada“ erzählt von einer jungen Frau in einem Vorort von Bogotá, die ihre Visionen in Gedichten verarbeitet.
Frankfurts Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff (Grüne) bringt es auf den Punkt: Lucas spiegele „die Internationalität unserer Stadt wider“ und bringe „jungen Menschen die Welt durch die Augen Gleichaltriger aus anderen Ländern näher“. Und das in einer Zeit, in der Algorithmen und Minibildschirme den Alltag dominieren. Die große Leinwand bringt zusammen – und regt an, miteinander zu sprechen.
Festivalleiterin Julia Fleißig wählt dafür ein zartes Bild: Seifenblasen. Mit ihren schillernden Farben stünden sie für Unbeschwertheit, Freude und die Magie der Kindheit – aber auch für Vergänglichkeit und geplatzte Träume. Ein Motiv, das zur Stimmung der Zeit passt.
Übrigens: Wusstet ihr, dass Lucas 2026 eigentlich schon 50 Jahre alt wird? Burak aus Hanau weiß es – der Zehnjährige ist eines der zwölf Mitglieder der Festival-Jurys, die paritätisch mit jungen Filmfans und Branchenprofis besetzt sind. Die 15-jährige Kiana aus Frankfurt schätzt Filme, „wenn man nicht vorhersehen kann, was passiert“. Und der 18-jährige Victor findet Filme einen „super Weg, Geschichten zu erzählen“. Denen stimmen wir voll zu!
Das Festivalzentrum ist das Kino des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums (DFF) in Frankfurt, Schaumainkai 41. Weitere Spielorte sind das Cinéma und das Cinestar Metropolis in Frankfurt, das Kino im Hafen 2 in Offenbach, die Caligari Filmbühne in Wiesbaden sowie – neu dabei! – das Kinopolis in Bad Homburg.
Außerdem gibt es jede Menge Workshops und Mitmach-Angebote im Festivalzentrum und in den beteiligten Kinos. Alle Infos zum Programm findet ihr auf www.lucas-filmfestival.de.
Das Lucas-Filmfestival ist eines dieser Ereignisse, bei dem ihr wirklich dabei sein solltet. Kino macht Welten auf, zeigt Perspektiven, die ihr vorher nicht kanntet – und das Beste daran: Ihr erlebt es gemeinsam, auf der großen Leinwand. Markiert euch den 24. September bis 1. Oktober im Kalender – das beste Programm im Main-Gebiet hat nämlich nicht nur Musik, sondern auch große Filmmomente für euch!






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