
Laura Freigang trifft doppelt: Eintracht Frankfurt Frauen besiegen Malmö FF 2:0 und stehen in den Champions-League-Playoffs. Alle Infos zum Spiel jetzt hier!
Was für ein Abend am Brentanobad! Die Eintracht Frankfurt Frauen haben sich am Samstagabend mit einem überzeugenden 2:0-Sieg gegen den schwedischen Spitzenklub Malmö FF für die Champions-League-Playoffs qualifiziert – und mittendrin im Jubel: Kapitänin Laura Freigang mit einem Doppelpack. Ausgerechnet sie!
Denn Freigang macht gerade keine leichte Zeit durch. Gegen die Offensivspielerin wird wegen drei verpasster Dopingkontrollen ermittelt. Doch auf dem Platz ließ sie davon nichts merken – und avancierte zur Matchwinnerin des Abends.
Die Eintracht erwischte gegen Malmö einen starken Start und schnürte die Schwedinnen früh in der eigenen Hälfte ein. Lange Zeit blieb der Lohn jedoch aus, vor allem die auffällige Ereleta Memeti vergab gleich mehrere gute Möglichkeiten. Dann aber war es Freigang, die den Knoten platzen ließ: Dilara Acikgöz flankte eine Ecke perfekt auf den Kopf der Nationalstürmerin – 1:0 in der 39. Minute.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Malmö mehr nach vorne zu spielen, echte Topchancen aber blieb den Skandinavierinnen verwehrt. Und Freigang machte in der 76. Minute endgültig den Deckel drauf – 2:0, Schlusspfiff, Playoffs!
Dieser Sieg war der zweite Erfolg im Mini-Turnier – zuvor hatte die Eintracht bereits gegen Nikosia gewonnen. Jetzt geht es in die Playoffs um den Einzug in den wichtigsten europäischen Klubwettbewerb: Am 26. August und 2. September stehen Hin- und Rückspiel an. Wer der Gegner sein wird, ist noch offen. Vor 2.755 Zuschauern im eigenen Stadion war das aber erst einmal egal – gefeiert wurde ausgiebig!
Während die Frauen-Mannschaft gerade Historisches anstrebt, ist im Klub insgesamt einiges in Bewegung. So berichteten wir bereits in einem früheren Beitrag über den Abgang von Junior Dina Ebimbe zu Schalke 04 – ein Transfer, der die Bemühungen des Vereins unterstreicht, den Kader gezielt weiterzuentwickeln und zu verschlanken. Der Verkauf brachte rund eine Million Euro ein, deutlich weniger als die 6,5 Millionen Euro, die Frankfurt einst an Paris Saint-Germain gezahlt hatte.
Der Fokus richtet sich nun aber klar nach Europa – und auf die Frauen, die Frankfurt gerade in Champions-League-Stimmung versetzen. Bleibt dran, es wird spannend!






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