
Das Afrikanische Kulturfest im Rebstockpark begeisterte Familien mit Musik, Basar, afrikanischen Gerichten und einem politischen Panel zur Zukunft der…
Von Freitag bis Sonntag verwandelte sich der Rebstockpark in ein buntes Stück Afrika mitten in Frankfurt. Das Afrikanische Kulturfest zog Familien, Musikfans und Neugierige in seinen Bann – mit Musik, Kunsthandwerk, Leckereien und sogar einem politischen Panel. Kurz gesagt: ein Fest, das zeigt, warum Frankfurt einfach die vielfältigste Stadt im Main-Gebiet ist!
Schon am Eingang war klar: Hier geht die Post ab. Sommerhits wie „Calm Down“ und „Jerusalema“ schallten über das Gelände, dazwischen Kinderlachen, Trommelklänge und das Stimmengewirr von Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt. Der Sound des Fests war einfach mitreißend.
Besonders im Mittelpunkt: der afrikanische Basar. Zwischen leuchtend bunten Kleidern, Gewürzen, Schmuck, handgeschnitzten Figuren und verschiedenen Instrumenten gab es jede Menge zu entdecken. Hüte, Haarschmuck, Taschen – alles zum Anprobieren und Stöbern. Einige Kinder nutzten die Chance direkt: Sie probierten aus, welche Töne aus den Trommeln kommen. Wer braucht da noch eine Musikstunde?
Auch für den Hunger war bestens gesorgt. An den Essensständen reiste man kulinarisch durch ganz Afrika – und sogar darüber hinaus. Gerichte aus Kenia und Nigeria standen neben jamaikanischen Spezialitäten. Der Duft von Gewürzen und frisch zubereiteten Speisen zog über das gesamte Gelände und sorgte für Stimmung, die man so schnell nicht vergisst.
Viele Familien machten es sich unter den Bäumen gemütlich und probierten sich entspannt durch das Angebot. Eine Besucherin brachte es auf den Punkt: „Ich war letztes Jahr auch schon da, die Kinder hatten total Spaß.“ Das Spielmobil für die Kleinen sorgte dafür, dass auch die jüngsten Gäste voll auf ihre Kosten kamen.
Das Afrikanische Kulturfest war aber weit mehr als ein reines Spaßevent. Beim „Afrika Forum“ diskutierten Expertinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft in einem Panel über die Zukunft der Allianz der Sahelstaaten – also Mali, Burkina Faso und Niger. Themen wie bisherige Erfahrungen sowie politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Perspektiven standen auf der Agenda.
Der 53-jährige Sabo, der aus Nigeria stammt, war begeistert: „In Deutschland hört man nicht viel über afrikanische Themen.“ Genau deshalb sei das Forum so wichtig – es biete Raum, sich damit auseinanderzusetzen und neue Blickwinkel kennenzulernen.
Was das Fest besonders machte? Es zeigte ganz klar: Afrika ist nicht gleich Afrika. Die 38-jährige Fatou brachte es perfekt auf den Punkt: „Unsere Kulturen sind alle so vielfältig.“ Und genau das war auf dem Festgelände überall spürbar – an den Ständen, beim Essen, in der Musik und in den Gesprächen. Unterschiedliche Länder und Traditionen wurden sichtbar, ohne dabei irgendjemanden in eine Schublade zu stecken.
Am späten Nachmittag wurde es unter den Bäumen immer voller. Familien saßen auf Decken, Kinder spielten, von der Bühne klang Musik über das Gelände. Begegnung passierte hier ganz selbstverständlich – beim Essen, beim Tanzen oder im Gespräch mit dem Menschen am nächsten Stand. So soll’s sein, Frankfurt!






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Radio Frankfurt
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.