
Neuzugang Konrad Abeltshauser trifft dreimal in zwei Testspielen für die Löwen Frankfurt. Die Vorbereitung läuft – alle Infos zum Start der Eishockey-Saison!
Der Sound der Weltstadt hat einen neuen Lieblingslöwen – zumindest in der Vorbereitung! Konrad Abeltshauser, frisch von Red Bull München zu den Löwen Frankfurt gewechselt, macht gleich ordentlich Alarm. Der Ur-Bayer trifft, als gäbe es kein Morgen, und bringt die Kollegen zum Strahlen. Willkommen in Hessen, Konrad!
Beim Gäubodencup in Straubing – veranstaltet von den dortigen Tigers – war Abeltshauser der auffälligste Löwe auf dem Eis. Am Freitag erzielte er im ersten Testspiel gleich zwei Treffer für sein neues Team. Und weil’s so schön war, legte er am nächsten Tag noch einen drauf: Bei einer spontanen Torschuss-Challenge nach dem Training landete der Verteidiger einen Puck nach dem anderen im Netz – rechts in den Winkel, links in den Winkel, überall. Die Kollegen? Konnten nur grinsen. Abeltshauser selbst kommentierte das Ganze mit einem breiten Lächeln und seinem typischen Tonfall: „Wenn’s laaft, dann laaft’s.“
Dabei ist er als vierfacher deutscher Meister mit Red Bull München kein unbeschriebenes Blatt. Klar, dass man von ihm Führungsqualitäten erwartet – und die zeigt er schon früh.
Die Ergebnisse beim Vorbereitungsturnier waren gemischt, aber mit klarer Tendenz nach oben. Das erste Spiel gegen die Grizzlys endete 4:6 – und das ausgerechnet durch zwei Gegentreffer in den letzten zwei Minuten. Ärgerlich! Doch am Sonntag folgte die Reaktion: Ein 3:1-Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers zeigte, dass die Löwen auf dem richtigen Weg sind.
Headcoach Tom Pokel war nach den beiden Tests sichtlich zufrieden: „Wir haben schon sehr viel richtig gemacht.“ Besonders das Defensivverhalten im Fünf-gegen-Fünf überzeugte ihn – daran hatte das Team in den ersten beiden Wochen der Vorbereitung intensiv gearbeitet. Auch das Powerplay funktionierte: Zu Abeltshausers zwei Überzahltoren am Freitag gesellte sich am Sonntag ein weiterer Treffer von Linus Fröberg. Und das Penaltykilling, das gegen Wolfsburg noch Schwächen gezeigt hatte, verbesserte sich nach einem Videostudium und einer gezielten Trainingseinheit deutlich.
Der nächste Härtetest steht schon in den Startlöchern: Am Freitag geht’s zu den Kölner Haien. Bis dahin liegt der Fokus laut Pokel auf der Offensive: „Wir wollen den Jungs zeigen, was möglich ist mit der Scheibe.“ Die Entscheidungen mit dem Puck sollen besser werden – die Grundlage dafür ist offenbar gelegt.
Eine gute Nachricht gibt’s obendrein: Center Brandon Biro, der das Spiel gegen Nürnberg nach einer leichten Verletzung vorzeitig beenden musste, hat sich nicht ernsthaft wehgetan. Er sollte bereits am Dienstag wieder auf dem Eis stehen.
Abeltshauser selbst blickt mit viel Vorfreude auf die kommende Saison. „Es gibt einfach nix Schöneres“, strahlte er nach dem ersten Spieleinsatz. Auf die Frage nach seiner eigenen Leistung? Ein schelmisches „Weltklasse“ – gefolgt von ernst gemeinten Worten: „Wir haben hart trainiert. Man sieht schon, dass das Früchte trägt.“ Und sein Rezept für eine erfolgreiche Saison? „Hart arbeiten, Spaß haben, als Team zusammenstehen. Wenn wir so weitermachen, gehen wir in die richtige Richtung. Und dann wird das eine schöne Saison für uns.“
Klingt gut, Konrad! Wir drücken die Daumen – und freuen uns auf eine heiße Eishockey-Saison mit den Löwen Frankfurt!






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