825 Besucher kamen zum Provadis-Ausbildungstag in Frankfurt-Höchst. Hier erfahrt ihr, was die Besucher erlebt haben und welche 40 Berufe auf euch warten.
825 Besucher – das ist kein Konzert, das ist ein Ausbildungstag! Das Provadis-Ausbildungszentrum in Frankfurt-Höchst hat seine Werkstätten für alle Neugierigen geöffnet und der Andrang war riesig. Rund 650 Interessierte hatten sich vorab online angemeldet, weitere 175 kamen einfach spontan vorbei. Ein klares Zeichen: Das Thema Ausbildung und Zukunft bewegt Frankfurt!
Damit die Schlangen nicht zu lang werden, starteten stündlich neue Touren durch die gigantischen Ausbildungsräume. Und die hatten es in sich! Besucher bekamen Einblicke in Ausbildungen für Produktionstechnik, Elektrotechnik, Metalltechnik, Logistik, Labortechnik sowie Schutz und Sicherheit. Dazu kamen Infos für Kaufleute und Studiengänge in Wirtschaftswissenschaften, Naturwissenschaften, Informatik und Wirtschaftsinformatik. Insgesamt stehen bei Provadis 40 Berufe und 13 Studiengänge zur Auswahl – da ist für jeden was dabei!
Geschäftsführer Alexander Hupert brachte es auf den Punkt: „500 Auszubildende haben wir jedes Jahr. 95 Prozent von ihnen werden später übernommen. Solche Tage wie heute sind relevant für die Berufsorientierung. Wir brauchen junge Leute, die Fach- und Führungskräfte werden.“ Jeder Besucher bekam übrigens eine Packung Wasser für die Tour – kleine Geste, große Wirkung.
Das Beste an dem Tag? Einfach mitmachen! Oskar (13) durfte zum Beispiel selbst an den Schweißsimulator ran – hochkonzentriert, eine Naht löten, die der Computer direkt analysiert. Er schlug sich dabei ziemlich gut. Sein Vater Hendrik Hoppe (51) hat selbst vor 34 Jahren bei Provadis mit Hydraulik gelernt und hofft, seinen Sohn für eine Ausbildung dort begeistern zu können. Oskar weiß noch nicht genau, was er mal werden will – aber Handwerk und Holz klingen verlockend. Büro? Nichts für ihn.
Auch ein brandneuer Raum für Pneumatik und Elektropneumatik begeisterte die Besucher. Der Raum ist erst seit zwei Wochen fertig und die Ausstattung für 16 Azubis hat stolze 200.000 Euro gekostet. Zylinder, Bewegung, Geräusche – für Oskar war das aufregend pur.
Wer noch zweifelt, ob Provadis die richtige Wahl ist, sollte einfach die Azubis fragen. Dominik Burschyk (22), Azubi für Industrie-Mechaniker im zweiten Lehrjahr, hat zwei Ausbildungen woanders abgebrochen – bei Provadis läuft alles anders: „Das Wissen, das Handwerk und das Vertrauen in mich selbst. Wir hatten sogar ein Seminar für Stressminderung. Man sitzt hier wirklich auf dem Thron. Wir werden so gut verpflegt.“ Er arbeitet in der Pharmazieproduktion bei Euro API und ist nach eigener Aussage „rundum glücklich“.
Gurwinder Singh Altmann (22), ebenfalls im zweiten Lehrjahr, erklärte Besuchern die Übungsmesswarte mit ihren Abluftfiltern, Heiz- und Kühlanlagen sowie bunten – ungiftigen! – Flüssigkeiten. Sein Rat an alle Interessierten: „Hier lernst Du alles und noch viel mehr.“ Und er betonte: Fehler machen ist ausdrücklich erlaubt, denn in der Übungsmesswarte wird niemand gefährlichen Stoffen ausgesetzt.
Max (17) war mit seinen Eltern Sabina und Michael Schneidrowski dabei, macht gerade sein Fachabi und hat sich bereits als Chemiker bei Provadis beworben. Die Tour hat ihn bestätigt: „Ich lerne viel über den Aufbau hier. Die Tour finde ich sehr cool.“ Bereut er seine Bewerbung? Kein bisschen.
Solche Tage zeigen, wie lebendig und zukunftsorientiert Frankfurt ist – und wie viele junge Menschen hier ihren Weg finden können. Der Sound der Weltstadt ist auch der Sound von Chancen und Möglichkeiten. Neugierig geworden? Dann informiert euch über das Ausbildungsangebot von Provadis und schaut, welcher Weg zu euch passt!






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