
80 Kilometer Verfolgungsjagd auf der A3: Zwei Jugendliche aus NRW flüchteten vor der Polizei durch Frankfurt bis nach Rheinland-Pfalz. Jetzt reinlesen!
Leute, was sich da gestern Abend auf unseren Straßen abgespielt hat, ist starker Tobak! Ein Streifenteam wollte gegen 20:25 Uhr ganz normal einen VW Polo in der Moselstraße kontrollieren – eigentlich Alltag für unsere Polizei. Doch der Fahrer dachte sich wohl: Kontrolle? Nicht mit mir! Er gab Gas und raste mit überhöhter Geschwindigkeit quer durchs Frankfurter Stadtgebiet, bis er schließlich auf die BAB 3 abbog.
Und dann ging’s erst richtig los. Der Fahrer fuhr rücksichtslos und grob verkehrswidrig, beging dabei jede Menge Verkehrsdelikte. Als sich ein Streifenwagen vor das flüchtige Auto setzte, zog der Fahrer einfach in dessen Richtung – nur durch blitzschnelle Reaktion der Polizei konnte ein Zusammenstoß verhindert werden! Mehrere Versuche, das Fahrzeug zu stoppen, scheiterten zunächst, weil der Flüchtige sogar über den Grünstreifen neben der Autobahn fuhr, um andere Fahrzeuge zu umkurven.
Die Hatz ging weiter und weiter – bis zur Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz, immer mit Vollgas, so schnell es das Auto eben hergab. Dort hatten Polizeikräfte aus Montabaur bereits eine Sperre an einer Baustelle aufgebaut. Doch auch das hielt den jungen Fahrer nicht auf: Er wechselte auf den Standstreifen und streifte dabei sogar ein Baustellenfahrzeug! Als er an der Sperre schließlich langsamer werden musste, versuchte er noch, mit einem Fahrstreifenwechsel drumherum zu kommen.
Als sich die Polizeibeamten dem Wagen näherten, legte der Fahrer sogar den Rückwärtsgang ein, um sich der Kontrolle zu entziehen. Aber spätestens jetzt war Schluss mit der Flucht: Gegen 21:10 Uhr – nach sage und schreibe mehr als 80 Kilometern wildester Verfolgungsjagd – nahmen die Beamten die beiden Insassen endlich fest.
Und jetzt kommt’s: Am Steuer saß ein 16-Jähriger, neben ihm sein 17-jähriger Beifahrer, beide aus NRW. Der junge Fahrer hatte gar keine gültige Fahrerlaubnis! Jetzt muss er sich wegen seiner gefährdenden und verkehrswidrigen Fahrweise verantworten – unter anderem steht der Verdacht des verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs im Raum. Das Gute an der ganzen waghalsigen Aktion: Verletzt wurde bei dieser irren Flucht zum Glück niemand.
So eine Verfolgungsjagd gehört definitiv nicht zum Alltag im Main-Gebiet – umso mehr Respekt verdienen unsere Einsatzkräfte, die hier mit Köpfchen und Nerven aus Stahl einen großen Schaden verhindert haben. Bleibt sicher auf unseren Straßen, Frankfurt!






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