Trotz Lufthansa-Streiks und Krisen: Der Flughafen Frankfurt knackt im September 6,1 Millionen Passagiere. Alle Zahlen und Fakten zum Drehkreuz im Überblick.
Trotz Streiks, Krisen und jeder Menge Gegenwind – unser Flughafen Frankfurt lässt sich einfach nicht kleinkriegen! Im September 2026 sind 6,1 Millionen Passagiere über den Airport gereist, ein Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Wie Fraport in seinen aktuellen Verkehrszahlen mitteilt, lag das vor allem an den Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg, die im September noch liefen und die klassischen Urlaubsziele weiter gefragt machten.
Frankfurt bleibt eben Frankfurt – das Drehkreuz im Herzen Europas, das sich einfach nicht unterkriegen lässt!
Ganz ohne Kratzer kommt unser Airport aber nicht durch das Jahr. In den ersten neun Monaten 2026 sind die Passagierzahlen in Frankfurt mit rund 47,5 Millionen leicht um 0,2 Prozent gesunken. Der Grund: geopolitische Spannungen und vor allem die Streiks bei der Lufthansa, die laut Fraport fast 700.000 Passagiere in Frankfurt betroffen haben. Ohne diese Streikeffekte, so rechnet Fraport vor, hätte es stattdessen ein Wachstum von rund 1,3 Prozent gegeben.
Das zeigt: Das beste Programm im Main-Gebiet läuft eben nicht nur im Radio ununterbrochen weiter – auch unser Airport funktioniert trotz aller Widrigkeiten einfach zuverlässig!
Richtig gut läuft’s beim Cargo-Geschäft: Im September wurden 174.773 Tonnen Fracht umgeschlagen, ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Flugbewegungen sieht die Lage anders aus – hier gab es einen Rückgang von 3,5 Prozent auf 40.539 Starts und Landungen. Besonders deutlich: Der innerdeutsche Verkehr brach um 25,2 Prozent ein, was laut Fraport vor allem an den eingestellten Verbindungen nach Bremen und Stuttgart liegt. Die Summe der Höchststartgewichte lag bei rund 2,5 Millionen Tonnen, ein Minus von 1,2 Prozent im Jahresvergleich.
Während es in Frankfurt zwischen Licht und Schatten hin und her geht, läuft es international für den Fraport-Konzern richtig rund. Wie Fraport berichtet, legte der Flughafen Ljubljana in Slowenien um satte 16,6 Prozent zu, mit 205.495 Passagieren im Berichtsmonat. In Brasilien kamen die Fraport-Airports auf 1,2 Millionen Passagiere – erstmals mit dabei: der neu ins Portfolio aufgenommene Regionalflughafen Jericoacoara mit 27.272 Reisenden. Die Bestandsflughäfen Fortaleza und Porto Alegre wuchsen zusammen um 2,1 Prozent.
Auch in Peru brummt’s: Der Flughafen Lima verzeichnete ein Plus von 10,5 Prozent auf rund 2,3 Millionen Fluggäste. Die 14 griechischen Fraport-Flughäfen kamen auf 5,7 Millionen Passagiere (+4,2 Prozent), die bulgarischen Küstenflughäfen Burgas und Varna auf 554.292 Reisende (+8,6 Prozent). Einzig am türkischen Flughafen Antalya ging es leicht bergab, minus 1,7 Prozent auf 5,1 Millionen Passagiere.
Insgesamt kamen alle von Fraport aktiv gemanagten Flughäfen im September auf rund 21,1 Millionen Passagiere – ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie de.marketscreener.com unter Berufung auf die Fraport-Mitteilung berichtet, bestätigen diese Zahlen den stabilen Aufwärtstrend im Konzern.
Ob Streik, Krise oder internationale Konkurrenz – unser Drehkreuz zeigt einmal mehr, warum Frankfurt für Millionen Reisende der erste Anlaufpunkt bleibt. Die Mischung aus Urlaubsverkehr, Fracht-Boom und einem weltweiten Netzwerk macht den Airport zu einem echten Aushängeschild unserer Stadt.
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