
Frankfurt ehrt Dr. Angelika Barth mit der 1000. Ehrenamts-Card des Jahres – OB Mike Josef würdigt ihr Engagement für geflüchtete Frauen und Mädchen.
Was für ein Zeichen! Oberbürgermeister Mike Josef hat Dr. Angelika Barth die 1000. Ehrenamts-Card der Stadt Frankfurt in diesem Jahr überreicht – und damit nicht nur eine Frau geehrt, sondern gleichzeitig ein starkes Signal für das Ehrenamt in unserer Stadt gesetzt. Der Sound der Weltstadt lebt von Menschen wie ihr!
Die Übergabe fand im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters statt – ein besonderer Rahmen für eine besondere Auszeichnung. Denn Dr. Barth ist kein gewöhnlicher Fall: Als Frauenärztin setzt sie ihr medizinisches Fachwissen gezielt für geflüchtete und benachteiligte Frauen und Mädchen ein.
Dr. Angelika Barth engagiert sich seit vielen Jahren für verschiedene Nichtregierungsorganisationen – darunter der Verein Mango in Guinea, Menschen für Frauen in Burkina Faso, die Heilig-Geist-Schwestern in Mammolshain sowie die Teestube in Wiesbaden. Seit Oktober 2021 ist sie für den Frankfurter Verein Frauenrecht ist Menschenrecht (FiM) aktiv.
FiM ist ein interkulturelles Beratungszentrum für Migrantinnen und ihre Familien in Frankfurt. Der Verein bietet vertrauliche und kostenlose Beratung in mehr als 15 Sprachen und setzt sich für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und die Stärkung von Frauenrechten ein. Dr. Barth unterstützt dort insbesondere geflüchtete Frauen aus Subsahara-Afrika während ihres Anerkennungsverfahrens – unter anderem durch gynäkologische Gutachten zur Feststellung und Dokumentation weiblicher Genitalverstümmelung.
Ihre Worte bei der Übergabe sprechen für sich: „Wenn ich Frauen und Mädchen dabei unterstützen kann, hier einen neuen Anfang zu machen, macht mich das sehr glücklich.“ Respekt, Dr. Barth!
Oberbürgermeister Josef ließ es sich nicht nehmen, Dr. Barths Einsatz persönlich zu würdigen: „Gerade bei sensiblen Themen wie dem Schutz, der Beratung und der Stärkung von Frauen in Krisensituationen braucht es Mut, Einfühlungsvermögen und gesellschaftlichen Rückhalt. Frau Dr. Barth steht beispielhaft für dieses Engagement.“
Gleichzeitig blickte er voller Zuversicht auf die vielen weiteren Ehrenamtlichen in Frankfurt: „Es zeigt, wie viele Menschen sich in Frankfurt für andere und für unsere Stadtgesellschaft einsetzen.“ Wir sagen: DANKE – an alle, die anpacken!
Die hessische Ehrenamts-Card gibt es seit dem 1. Januar 2006. In Frankfurt wurden die Vergabe-Voraussetzungen im November 2024 angepasst: Seitdem reichen mindestens drei Jahre Engagement mit mindestens fünf Stunden pro Woche – zuvor waren fünf Jahre Pflicht. Außerdem wurde die frühere Obergrenze von 1000 Karten pro Jahr aufgehoben.
Die Karte bringt echte Vorteile mit sich: Über 1600 Vergünstigungen in ganz Hessen warten auf die Inhaber. In Frankfurt können damit zahlreiche Museen kostenlos besucht werden, zudem gibt es vergünstigte Eintrittspreise im Zoo und Palmengarten sowie Ermäßigungen bei kulturellen Veranstaltungen. Landesweit besitzen aktuell rund 18.000 Menschen eine Ehrenamtskarte.
Noch ein spannender Bonus: Frankfurt ist Pilotkommune bei der Entwicklung einer digitalen Ehrenamtskarten-App, die derzeit von der Hessischen Staatskanzlei entwickelt wird. Bis der digitale Start offiziell verkündet wird, können Anträge weiterhin in Papierform gestellt werden.
Die 1000. Ehrenamts-Card in diesem Jahr – das ist mehr als eine Zahl. Es ist ein Beweis dafür, wie stark das Herz unserer Stadt schlägt. Menschen wie Dr. Angelika Barth sind der Grund, warum Frankfurt mehr ist als eine Skyline. Macht weiter so, Frankfurt – ihr seid das beste Programm im Main-Gebiet!






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