
Das Zukunftslabor Juridicum präsentiert am 16. September seinen Abschlussbericht im Studierendenhaus Campus Bockenheim.
Ein Gebäude, eine große Frage – und jetzt endlich Antworten! Das Juridicum auf dem Campus Bockenheim gehört zu den markantesten Bauten der späten 1960er Jahre in Frankfurt. Seit Januar 2026 hat sich ein interdisziplinäres Expert*innengremium intensiv damit beschäftigt, was mit dem Gebäude passieren soll. Jetzt ist es Zeit für den großen Abschluss – und ihr könnt live dabei sein!
Das „Zukunftslabor Juridicum“ ist mehr als nur eine Diskussion über ein einzelnes Gebäude. Moderiert vom Frankfurter Forschungsinstitut (FFin) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) – im Auftrag des Dezernats für Planen, Wohnen und Personal – entwickelt das Projekt ein Modell dafür, wie unsere Städte generell mit ihrem gebauten Bestand umgehen können. Ein Ansatz, der weit über Frankfurt hinaus Bedeutung haben könnte.
In mehreren Workshops haben sechs Expertinnen und Experten aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen die möglichen Szenarien für das Juridicum unter die Lupe genommen: Abriss, Teilerhalt oder Umbau? Dabei wurden die Optionen unter ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Gesichtspunkten bewertet. Das Ergebnis dieser Arbeit wird jetzt der Öffentlichkeit präsentiert.
Die sechs Mitglieder des Gremiums bringen eine beeindruckende Bandbreite an Expertise mit:
Gemeinsam haben sie die zentralen Erkenntnisse und Empfehlungen erarbeitet – nicht nur für das Juridicum selbst, sondern auch als Blaupause für vergleichbare Planungs- und Entscheidungsprozesse in anderen Städten.
Am Mittwoch, 16. September, ab 19 Uhr, präsentieren die Beteiligten ihren Abschlussbericht im Festsaal des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim, Mertonstraße 26. Das Dezernat für Planen, Wohnen und Personal lädt gemeinsam mit dem FFin alle Interessierten ein – eine Anmeldung ist nicht erforderlich, einfach vorbeikommen!
Den Abend eröffnet Planungsdezernent Marcus Gwechenberger mit einer Begrüßung. Danach stellen Stefan Staehle und Lukas Vejnik den Abschlussbericht vor. Anschließend präsentieren die Expertinnen und Experten die Ergebnisse aus den einzelnen Themenfeldern sowie den geplanten Folgeprozess.
Spannend wird es dann auf dem Podium: Die sechs Mitglieder des Expert*innengremiums diskutieren gemeinsam mit Marcus Gwechenberger und Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding. Moderiert wird die Runde von Ruth Schlögl, Referentin an der Frankfurt UAS. Danach habt ihr die Chance, eure Fragen direkt zu stellen.
Gebäude wie das Juridicum sind Teil unserer Stadtgeschichte – und gleichzeitig eine Herausforderung für die Zukunft. Wie gehen wir mit dem Erbe der Nachkriegsmoderne um? Abreißen und neu bauen, oder sanieren und weiterleben lassen? Das Zukunftslabor zeigt, dass solche Entscheidungen komplex sind und viele Perspektiven brauchen. Genau dafür steht dieser Prozess – und Frankfurt macht damit vor, wie ein offener, interdisziplinärer Dialog aussehen kann.
Seid dabei, wenn die Antworten auf dem Tisch liegen! Eintritt frei, keine Anmeldung nötig – einfach am 16. September um 19 Uhr in den Festsaal des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim kommen und mitdiskutieren. Das ist Frankfurt, wie wir es lieben: offen, neugierig und zukunftsorientiert!






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