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Wohnen für 345 Euro im Monat: Frankfurt bekommt neues Azubi-Wohnheim!

In Frankfurt-Niederursel entsteht das Azubi-Wohnheim „Ursel“ mit 22 Plätzen für nur 345 Euro im Monat – dank eines ungewöhnlichen Finanzierungsmodells.

Redaktion
·
22. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 4 Tagen

Endlich eine Lösung für Auszubildende in Frankfurt!

Bezahlbarer Wohnraum für Azubis ist in Frankfurt seit Jahren ein riesiges Problem – und alle reden darüber, aber kaum jemand handelt. Doch jetzt gibt es echte News aus dem Main-Gebiet: Im Nordwesten Frankfurts soll ein neues Azubi-Wohnheim entstehen, das Auszubildenden ein Zimmer für gerade mal 345 Euro im Monat bieten könnte. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein – ist es aber nicht!

Das steckt hinter dem Projekt „Ursel“

Die halbstädtische Entwicklungsgesellschaft KEG plant in Niederursel, ganz im Nordwesten von Frankfurt, ein Wohnheim mit insgesamt 22 Plätzen für Auszubildende. Das Projekt trägt den Namen „Ursel“ und soll an der Hohemarkstraße durch einen Umbau entstehen. Sieben Azubi-WGs sind geplant – und das Beste: Schon im kommenden Jahr könnten die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen!

Was das Projekt besonders macht, ist sein ungewöhnliches Finanzierungsmodell. Frankfurt bietet Investoren, die solchen Wohnraum schaffen, finanzielle Förderung an. Zusätzlich soll ein Azubiwerk helfen, die Finanzierung auf solide Beine zu stellen. Damit soll der günstige Mietpreis von 345 Euro im Monat dauerhaft möglich werden – ein echter Gamechanger für junge Menschen, die ihre Ausbildung in Frankfurt starten wollen.

Warum Frankfurt dringend solche Projekte braucht

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023, die die Stadt Frankfurt in Auftrag gegeben hat, fehlten damals Angebote für rund 1.900 Auszubildende. Politik und Wirtschaftsverbände sind sich selten so einig wie bei diesem Thema – und trotzdem ist in den vergangenen Jahren kaum etwas passiert. Das neue Projekt der KEG in Niederursel ist deshalb ein echter Lichtblick für alle, die in Frankfurt ihre Ausbildung machen und sich das teure Wohnen in der Stadt schlicht nicht leisten können.

Denn seien wir ehrlich: Frankfurt ist eine der teuersten Städte Deutschlands. Wer als Azubi mit einem vergleichsweise kleinen Gehalt anfängt, hat auf dem normalen Wohnungsmarkt kaum eine Chance. Projekte wie „Ursel“ zeigen, dass es auch anders geht – mit dem richtigen Konzept und dem Willen, wirklich etwas zu verändern.

Ein Signal für Frankfurt

Das Wohnheim „Ursel“ in Niederursel ist zwar erst ein Anfang – 22 Plätze sind angesichts von fast 1.900 fehlenden Angeboten nur ein kleiner Schritt. Aber es ist ein wichtiges Signal: Frankfurt kann und muss mehr für seine Auszubildenden tun. Wer den Nachwuchs in der Stadt halten will, muss ihm auch eine bezahlbare Bleibe bieten. Der Sound der Weltstadt klingt am besten, wenn alle mitmachen können – auch die, die gerade erst durchstarten.

Wir von Radio Frankfurt bleiben für euch am Ball und berichten weiter, wie sich das Projekt entwickelt. Jetzt reinhören und keine News aus dem Main-Gebiet verpassen!

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