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Waldbrand in Walldorf: Rund vier Hektar Wald in Flammen

Waldbrand bei Walldorf: Rund vier Hektar Wald brannten nördlich von Walldorf – 130 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Alle Infos zum Großeinsatz hier.

Redaktion
·
13. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Wochen

Großeinsatz nördlich von Walldorf – Feuerwehr kämpft gegen Waldbrand

Was zunächst wie ein normaler Gartenhüttenbrand klang, entpuppte sich schnell als deutlich größere Gefahr: Nördlich von Walldorf standen knapp 40.000 Quadratmeter Waldfläche in Flammen – das entspricht rund vier Hektar. Für die Einsatzkräfte im Kreis Groß-Gerau war das ein wirklich heftiges Wochenende!

Ein forderndes Wochenende für die Feuerwehr

Schon in der Nacht zum Sonntag mussten die Freiwilligen Feuerwehren Mörfelden und Walldorf ausrücken. Gegen 2.30 Uhr brannten im Bereich des Gundhofs gleich vier Gartenhütten lichterloh. Bis 8.15 Uhr waren die Kräfte dort im Einsatz – und danach ging es für sie ohne große Pause direkt weiter zum MöWathlon, wo sie die Wettkampfstrecke unterstützten.

Kaum war das geschafft, kam gegen 15.30 Uhr der nächste Alarm: wieder ein vermeintlicher Gartenhüttenbrand. Doch vor Ort zeigte sich schnell, dass es diesmal der Wald selbst war, der brannte. Der Brand hatte sich auf eine Fläche von rund vier Hektar nördlich von Walldorf ausgebreitet.

130 Feuerwehrleute im Einsatz – Totholz macht die Arbeit schwerer

Rund 130 Feuerwehrleute aus dem Kreis Groß-Gerau rückten an, um die Flammen zu bekämpfen. Doch die Löscharbeiten waren alles andere als einfach: Totholz im betroffenen Bereich erschwerte den Einsatz erheblich. Einige Bäume mussten zunächst gefällt werden, bevor die Brandherde überhaupt erreicht und bekämpft werden konnten. Dazu kam die enorme Belastung durch die Hitze – für die Einsatzkräfte körperlich wirklich eine Extremsituation.

Gefährliche Überraschung: Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg

Als wäre das alles nicht schon genug, brachte das Waldgebiet noch eine weitere, ernste Gefahr mit sich: Im Boden könnten sich noch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Diese mögliche Bedrohung musste bei den Löscharbeiten mitgedacht werden und machte den Einsatz für alle Beteiligten zusätzlich riskant. Stadtbrandinspektor Marco Schmitz und sein Team standen damit vor einer Herausforderung, die weit über einen normalen Feuerwehreinsatz hinausging.

Fazit: Respekt an alle Einsatzkräfte!

Was die Feuerwehrleute aus Mörfelden, Walldorf und dem gesamten Kreis Groß-Gerau an diesem Wochenende geleistet haben, verdient höchsten Respekt. Vom nächtlichen Hüttenbrand über den MöWathlon direkt in einen Großeinsatz im Wald – mit Hitze, Totholz und dem Risiko durch alte Munition im Boden. Das ist der Einsatz, den viele von uns nie sehen, der aber dafür sorgt, dass wir in der Region sicher leben können. Großes Danke an alle 130 Einsatzkräfte!

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