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Vom Systemopfer zum Klopp-Kandidaten: Ebnoutalib und die Eintracht-Achterbahn

Younes Ebnoutalib trifft viermal, sitzt dann auf der Bank – und könnte trotzdem bald sein DFB-Debüt unter Jürgen Klopp feiern. Die verrückte Eintracht-Story!

Redaktion
·
15. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Wochen

Vier Tore, Bank, Nationalelf? Younes Ebnoutalib erlebt gerade alles auf einmal

Was für eine Gefühlsachterbahn! Younes Ebnoutalib, 23 Jahre alt, gebürtiger Frankfurter und Stürmer von Eintracht Frankfurt, liefert gerade eine Geschichte, die besser kein Drehbuchautor hätte schreiben können. Dreierpack beim Bundesliga-Auftakt gegen Union Berlin, dann zwei Spiele später nur noch Ersatzbank – und trotzdem womöglich kurz vor seinem Debüt im DFB-Kader unter Jürgen Klopp. Der Sound der Weltstadt trifft hier auf echten Frankfurter Fußball-Wahnsinn!

Blitzstart Nummer zwei – und wieder ein Rückschlag

Wer die Saison von Ebnoutalib verfolgt, kennt das Muster leider schon. Im vergangenen Januar startete er beim ersten Spiel für Eintracht Frankfurt direkt in der Startelf durch, traf beim 2:2 gegen den BVB und zeigte Power, Tempo und Kaltschnäuzigkeit. Nur vier Tage später: Innenbandriss im Knie beim Auswärtsspiel in Stuttgart. Danach wurde er vom damaligen Trainer Albert Riera nahezu komplett ignoriert. Kein weiteres Tor, auch eine mögliche WM-Teilnahme mit Marokko wurde nichts. Bitterer geht’s kaum.

In dieser Saison schien es zunächst besser zu laufen. Ebnoutalib arbeitete in der Sommerpause selbst im Urlaub an seiner Fitness und startete mit klaren Ambitionen in die Vorbereitung unter Trainer Adi Hütter. Die Doppelspitze mit Jonathan Burkardt, von der er im Trainingslager träumte, wurde tatsächlich Realität. Erst ein Treffer im DFB-Pokal gegen den SC St. Tönis, dann der besagte Dreierpack beim Bundesliga-Auftakt – Ebnoutalib war plötzlich wieder Shootingstar. Sogar Bundestrainer Jürgen Klopp soll sich persönlich nach seiner Bereitschaft für eine DFB-Karriere erkundigt haben.

System-Umstellung: Ebnoutalib wird zum Opfer seines eigenen Erfolgs

Dann kam die 1:4-Schmach gegen den FC Augsburg – und Trainer Hütter zog die Konsequenzen. Das System wurde umgestellt: Aus dem 4-2-2-2 wurde ein 3-4-2-1, Jeremiah Maluze kam als zusätzlicher Innenverteidiger hinzu. Die Leidtragende dieser taktischen Neuausrichtung: Ebnoutalib. Im Spiel beim FSV Mainz fand er sich plötzlich auf der Ersatzbank wieder. „Im Endeffekt verdient es keiner, dass er raus muss. Natürlich tut mir das auch für Younes leid“, sagte Hütter nach dem 3:1-Erfolg.

Während Ebnoutalib von außen zuschauen musste, lieferte die neue Dreier-Offensive mit Burkardt, Can Uzun (doppelt erfolgreich) und einem aufblühenden Ritsu Doan die beste Saisonleistung ab. Auch Burkardt selbst zeigte Mitgefühl: „Er ist dem System zum Opfer gefallen. Mir tut das leid für ihn.“ Trost immerhin: Burkardt betonte auch, dass Ebnoutalib „noch viele gute Spiele und auch viele Spiele von Beginn an machen“ werde.

Klopp wartet – und die Hoffnung bleibt

Denn trotz allem zeigt das Dienstag-Training eines deutlich: Die Geschichte von Younes Ebnoutalib ist noch längst nicht zu Ende. Laut Sky soll Jürgen Klopp neben Burkardt auch Ebnoutalib für den DFB-Kader nominieren. Ein mögliches Nationalmannschaftsdebüt wäre der absolute Höhepunkt dieser turbulenten Monate – und könnte dem 23-Jährigen genau das Selbstvertrauen geben, das er für die Rückkehr in die Eintracht-Startelf braucht.

Beim Training am Dienstag blieb er zwar noch Randfigur – andere wie Ayoube Amaimouni, Farès Chaibi oder Elias Baum (selbst heißer Klopp-Kandidat laut Bild) sorgten für die Show. Aber wer Ebnoutalib kennt, weiß: Er kommt zurück. Immer wieder. Frankfurt, das ist seine Stadt – und die Eintracht noch lange nicht fertig mit ihm. Jetzt reinhören und mitfiebern – das beste Programm im Main-Gebiet begleitet euch durch diese Saison!

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