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Update: Frankfurts Weiher im Kampf ums Überleben – so läuft der Bakterien-Einsatz jetzt!

Frankfurts Weiher im Sommer-Stresstest: Das Grünflächenamt zieht jetzt Bilanz zum Bakterien-Projekt – und die ersten Ergebnisse am Rebstockweiher sind…

Redaktion
·
10. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 9 Stunden

Der heiße Sommer macht Frankfurts Weihern zu schaffen

Es ist brütend heiß in Frankfurt – und genau das ist das Problem. Der Klimawandel sorgt dafür, dass unsere Sommer immer heißer werden, und das hat direkte Folgen für die Gewässer im Main-Gebiet. Beim Rebstockweiher und beim Försterwiesenweiher droht das Wasser buchstäblich umzukippen. Der Grund: Hitzewellen lassen die Algenpopulation rasant ansteigen, und unkontrolliertes Algenwachstum kann das gesamte Ökosystem eines Weihers zerstören. Für Frankfurt bedeutet das: dringender Handlungsbedarf!

Was bisher geschah – und was jetzt neu ist

Wie wir in einem früheren Beitrag bereits berichtet haben, setzt das Frankfurter Grünflächenamt seit April auf ein innovatives, natürliches Verfahren: gefrorene Mikroorganismen, die gezielt in die Gewässer eingebracht werden. Doch jetzt gibt es ein konkretes Update – denn das Grünflächenamt hat erstmals öffentlich und vor Ort Bilanz gezogen. Bei einem Pressetermin direkt am Rebstockweiher, an einem typisch heißen Juli-Mittag, präsentierten Umwelttechnikerinnen und Mitarbeiterinnen des Amts die bisherigen Ergebnisse. Und die können sich sehen lassen!

So funktioniert der Bakterien-Einsatz genau

Das Prinzip klingt fast zu simpel, um wahr zu sein – ist es aber nicht. Dem Rebstockweiher und dem Försterwiesenweiher werden zwei Dinge zugeführt:

  • Natürlich vorkommende Mikroorganismen in gefrorenem Zustand
  • Konzentrierter Sauerstoff zur Unterstützung der biologischen Prozesse

Die Bakterien machen den Algen dabei das Leben schwer, indem sie ihnen schlicht die Nährstoffe wegfressen. Ohne ausreichend Nahrung können sich die Algen nicht unkontrolliert vermehren – das Wasser bleibt sauber, das Ökosystem stabil. Und das ganz ohne Chemie! Das ist auch der entscheidende Vorteil gegenüber klassischen Methoden: Hier arbeitet die Natur mit sich selbst.

Erste Ergebnisse: Die Bakterien wirken!

Die Zwischenbilanz, die beim Pressetermin im Juli 2026 gezogen wurde, ist eindeutig positiv. Seit dem Start des Pilotprojekts im April konnte eine deutliche Reduzierung der Algenbelastung in beiden Weihern festgestellt werden. Das gibt dem Grünflächenamt Rückenwind, das Verfahren weiterzuentwickeln und die wissenschaftliche Begleitung fortzusetzen. Proben werden regelmäßig gemeinsam analysiert – so bleibt das Team immer auf dem aktuellen Stand und kann schnell reagieren, wenn sich etwas verändert.

Mehr als nur ein lokales Projekt

Was in Frankfurt gerade passiert, könnte weit über die Stadtgrenzen hinaus Bedeutung haben. Das Bakterien-Verfahren gilt als mögliches Modell für andere Städte, die mit ähnlichen Problemen kämpfen. Klimawandel und Hitzesommer sind schließlich kein rein Frankfurter Phänomen. Wenn das Konzept hier funktioniert – und die ersten Ergebnisse sprechen dafür – könnte es bald auch anderswo eingesetzt werden. Frankfurt macht vor, wie man Natur mit Natur bekämpft.

Was das für euch bedeutet

Der Rebstockweiher und der Försterwiesenweiher sind beliebte Naherholungsgebiete – gerade im Sommer zieht es viele Frankfurterinnen und Frankfurter dorthin. Dass die Stadt jetzt aktiv handelt, um die Wasserqualität zu sichern, ist eine richtig gute Nachricht für alle, die dort entspannen, spazieren oder einfach die Natur genießen wollen. Bleibt gespannt, wie sich das Projekt weiterentwickelt – wir halten euch auf dem Laufenden. Das ist der Sound der Weltstadt: Fortschritt, der wirklich vor Ort ankommt!

Quellen

Update: Es gibt neue Entwicklungen zu diesem Thema:

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