
Im Skandal um gefälschte Unterschriften von Verstorbenen bei der Wahlliste von Peter Feldmann gibt es neue Entwicklungen: Tatverdächtige wurden bei einem…
Der Kommunalwahlkampf in Frankfurt hatte einige kuriose Momente. Aber einer sticht besonders heraus: Die Wahlliste „Frankfurt Sozial“ um Ex-Oberbürgermeister Peter Feldmann reichte Unterschriften von Menschen ein, die zum Teil seit zehn Jahren bereits tot waren. Jetzt gibt es neue Entwicklungen – und die haben es in sich.
Um zur Kommunalwahl zugelassen zu werden, müssen Wahllisten eine bestimmte Anzahl an Unterstützungsunterschriften einreichen. „Frankfurt Sozial“ mit Spitzenkandidat Peter Feldmann, dem ehemaligen SPD-Oberbürgermeister, legte gleich 700 Unterschriften vor – weit mehr als die geforderten 186. Klingt solide, oder? Doch der Schein trog: Schnell kam heraus, dass ein Teil dieser Unterschriften von längst verstorbenen Personen stammte. Ein handfester Skandal mitten im Frankfurter Wahlkampf.
Und jetzt die entscheidende Neuigkeit: Die Ermittlungen haben Fahrt aufgenommen. Laut aktuellen Berichten vom 21. Juli 2026 führen die Ermittlungen zu Tatverdächtigen bei einem Sozialträger. Wer genau hinter den gefälschten Unterschriften steckt und welche Rolle der Sozialträger dabei spielte, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Frankfurt ist in diesen Wochen ohnehin in Sicherheitsfragen aufmerksam: Erst kürzlich berichteten wir in einem früheren Beitrag über einen Polizeieinsatz am Frankfurter Flughafen, bei dem die Bundespolizei eine renitente Person festnehmen musste. Auch dort laufen die Ermittlungen noch. Frankfurt zeigt: Die Behörden sind wachsam – auf dem Boden und in der Politik.
Der zurückliegende Kommunalwahlkampf bot ohnehin reichlich Gesprächsstoff. Eine Partei distanzierte sich aufgrund einer Kufiyah von ihrem eigenen Kandidaten, eine andere verwandelte eine U-Bahn in eine Sauf- und Party-Bahn – und jetzt das: Unterschriften von Verstorbenen als politisches Instrument. Frankfurt bleibt sich treu – langweilig wird’s hier nie.
Die Ermittlungen laufen, Tatverdächtige sind im Visier der Behörden. Der Fall zeigt, wie ernst die Strafverfolgungsbehörden Wahlmanipulation nehmen – auch auf kommunaler Ebene. Denn wer die Grundlagen der Demokratie untergräbt, muss mit Konsequenzen rechnen. Wir bleiben für euch am Ball und berichten weiter, sobald es neue Infos gibt. Jetzt reinhören und informiert bleiben – das beste Programm im Main-Gebiet hält euch auf dem Laufenden!






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