
The Weeknd im Frankfurter Waldstadion, lebenslange Haft für einen Mörder und Biebesheim kämpft gegen Rhein-Schwimmer – das sind die Top-Themen des Tages aus…
Der Sound der Weltstadt macht nie Pause – und die Nachrichten aus Hessen auch nicht. Heute war wieder einiges los: Ein spektakuläres Konzert im Frankfurter Waldstadion, ein erschütterndes Urteil am Landgericht Frankfurt und ein ungewöhnlicher Kampf gegen illegale Badegäste am Rhein. Wir haben die wichtigsten Themen des Tages für euch zusammengefasst!
Ein brutelles Verbrechen hat sein juristisches Nachspiel gefunden. Weil er seine Ehefrau im Frühjahr 2023 in einem Frankfurter Hotel über ein Balkongeländer in den Tod gestoßen hat, ist ein 60-Jähriger vom Frankfurter Landgericht zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah in der Tat einen Mord aus niedrigen Beweggründen.
Der Vorsitzende Richter fand dabei klare Worte: Der Mann habe seine Ehefrau zum Objekt degradiert und aus dem Weg geschafft, um ein ungestörtes Leben mit seiner Affäre führen zu können. „Wie einen Müllsack“ habe er sie über das Balkongeländer entsorgt. „Ihr Verhalten steht sittlich auf niedrigster Stufe“, sagte der Richter zu dem Verurteilten. Ein Fall, der sprachlos macht.
Deutlich spektakulärer, aber auf eine ganz andere Art: Der Superstar The Weeknd hat am Donnerstag das erste von insgesamt drei Konzerten in Frankfurt gespielt. Im Gepäck hatte er unter anderem eine 12 Meter große goldfarbene Androidin des japanischen Künstlers Hajime Sorayama. Die Skulptur gilt als das größte Kunstwerk, das jemals für eine Konzertproduktion in Auftrag gegeben wurde.
Wie eine übermächtige Göttin überragte sie die Bühne, drehte sich um ihre eigene Achse und schickte Laser und Nebel über das Stadion. Der Künstler Abel Tesfaye hat bereits angedeutet, sich von seiner Kunstfigur verabschieden zu wollen – die Frankfurter Konzerte könnten also zu den letzten in dieser Form gehören. Ein Abend für die Geschichtsbücher!
Weniger glamourös, aber genauso dringend: An der NATO-Rampe in Biebesheim hat der Kampf gegen illegale Schwimmer begonnen. Seit der Corona-Pandemie pilgern an sonnigen Tagen hunderte Menschen an das Rheinufer – mit Kühltaschen, Einweggrills, Pavillons und Klappstühlen. Das Problem: Schwimmen ist hier strikt verboten.
Bürgermeister Rahner schildert die Gefahr eindringlich: „Manchmal sieht man drei oder vier Jahre alte Kinder mit Schwimmflügeln am Ufer planschen. Wenn dann ein Schiff kommt, kann der Sog so groß sein, dass die Kinder einfach in die Fahrrinne gezogen werden.“ Eine neue Schranke soll jetzt Abhilfe schaffen und zumindest die Zufahrt zum Ufer kontrollieren.
So viel passiert in unserer Region – von erschütternden Gerichtsurteilen über Mega-Konzerte bis hin zu lokalen Problemen am Rheinufer. Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch auf dem Laufenden. Jetzt reinhören und nichts verpassen!






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