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Tarifrunde in Frankfurt: IG Metall fordert 5 Prozent mehr Geld

Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie: Die IG Metall fordert 5 Prozent mehr Geld – am 9. Oktober wird in Frankfurt verhandelt.

Redaktion
·
9. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 7 Minuten

Startschuss für die Tarifrunde mitten in Frankfurt

Der Sound der Weltstadt wird gerade lauter – zumindest in Sachen Tarifpolitik! Für die 3,7 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie sind die Tarifverhandlungen gestartet, und ein wichtiger Termin findet direkt bei uns statt. Wie die IG Metall mitteilt, wird die Verhandlungsrunde für die Mittelgruppe – also Hessen, Pfalz, Rheinland-Rheinhessen und das Saarland – am Freitag, den 9. Oktober, in Frankfurt am Main geführt. Grund genug, mal genauer hinzuschauen, was da gerade in unserer Stadt verhandelt wird!

Das fordert die IG Metall

Die Gewerkschaft geht mit klaren Forderungen in die Gespräche: 5 Prozent mehr Entgelt und höhere Ausbildungsvergütungen für 12 Monate stehen auf dem Zettel. Dazu kommen Extra-Wünsche für die unterschiedlichen Unternehmenslagen – in Krisenbetrieben sollen tarifliche Regelungen für Beschäftigungssicherheit nachgeschärft werden, während Beschäftigte in gut laufenden Boom-Unternehmen von einer tariflichen Gewinnbeteiligung profitieren sollen. Auch Beschäftigte in den unteren Entgeltgruppen sollen bessergestellt werden.

IG Metall-Chefin Christiane Benner macht laut der offiziellen Pressemitteilung deutlich, was die Beschäftigten jetzt erwarten: ein klares Bekenntnis der Arbeitgeber zum Industriestandort und zu den Menschen, die hier jeden Tag ihre Arbeit machen. Statt Schwarzmalerei sollen die Unternehmen schnell handfeste Angebote auf den Tisch legen – für mehr Kaufkraft und sichere Jobs.

Bundesweiter Fahrplan der Verhandlungen

Frankfurt ist dabei nur eine Station von vielen. Den Anfang machten bereits Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern, der Küstenregion, Niedersachsen und weiteren Bezirken. Nach Frankfurt geht es weiter nach Thüringen, Berlin-Brandenburg und schließlich Sachsen. Die Verhandlungen laufen also bundesweit dezentral in den jeweiligen IG Metall-Bezirken – unser Main-Gebiet spielt dabei definitiv eine Hauptrolle.

Wichtig für alle, die mitfiebern: Bis zum 31. Oktober gilt noch die Friedenspflicht. Das heißt, frühestens ab dem 1. November sind Warnstreiks überhaupt möglich, sollten sich die Tarifparteien bis dahin nicht einigen.

Nach Angaben der FAZ: Forderung für die Mittelgruppe bestätigt

Nach Angaben der FAZ fordert die IG Metall Mitte – also genau die Region, die am Freitag in Frankfurt verhandelt – ebenfalls die fünf Prozent mehr Geld. Die Forderung zieht sich damit konsequent durch alle Tarifbezirke und ist kein regionales Sonderthema, sondern die bundesweite Linie der Gewerkschaft.

Was das für Frankfurt bedeutet

Das beste Programm im Main-Gebiet bringt euch natürlich auf dem Laufenden, wenn sich in den nächsten Wochen was tut. Ob sich Arbeitgeber und Gewerkschaft schon bei der ersten Runde annähern oder ob es doch länger dauert – bei Tausenden Beschäftigten in der Region hängt einiges von diesem Verhandlungstermin ab. Klar ist: Die IG Metall geht mit einem klaren Forderungspaket in die Gespräche, das laut Tarifvorständin Nadine Boguslawski „jeder Lage der Unternehmen gerecht wird“ – von der Krisenbranche bis zum Boom-Unternehmen.

Bleibt dran, wir halten euch auf dem Laufenden, wie es nach dem Verhandlungstermin in Frankfurt weitergeht. DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns gemeinsam die Themen der Region verfolgen – Jetzt reinhören und informiert bleiben!

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