
Tankrabatt startet: Spritpreise fallen deutlich, E10 teils unter zwei Euro. Wir zeigen, wie viel die Steuersenkung wirklich bringt und wo ihr günstig tankt.
Leute, aufgepasst an der Zapfsäule! Seit dem 1. Oktober greift der neue Tankrabatt – und die Preise für Benzin und Diesel sind pünktlich zum Start kräftig nach unten gegangen. Schon rund um Mitternacht ging’s los: Wie RTL berichtet, sackten die ermittelten deutschlandweiten Durchschnittspreise auf dem Spritpreisportal Tankerkönig zwischen 23.41 Uhr und 0.41 Uhr um rund 10 bis 11 Cent ab. Auch am frühen Morgen zeigte sich dieselbe Preisdifferenz zum Vortag. Für alle, die in Frankfurt und Umgebung täglich ins Auto müssen: Endlich wieder ein Lichtblick!
Besonders spannend: Vielerorts gab es Superbenzin der Sorte E10 laut ADAC-Portal für weniger als zwei Euro pro Liter. Allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden – in München, Stuttgart oder Leipzig gab es laut RTL sehr viele solcher Angebote, in Berlin zahlreiche, in Hamburg nur wenige. In Köln wurde am Morgen gar keine Tankstelle unter zwei Euro angezeigt. Wie’s bei uns im Main-Gebiet konkret aussieht, zeigt sich in den nächsten Tagen – ein Blick aufs Tankerkönig-Portal lohnt sich also definitiv, bevor ihr losfahrt!
Laut Bundesregierung senkt der Bund die Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis Ende 2026 um 14 Cent pro Liter. Zusammen mit der Umsatzsteuer ergibt das eine Entlastung von rund 17 Cent pro Liter. Insgesamt sollen Bürgerinnen, Bürger und die Wirtschaft so um etwa 2,5 Milliarden Euro entlastet werden – Bund und Länder tragen die Kosten gemeinsam, die Länder steuern 1,25 Milliarden Euro über einen Umsatzsteuerfestbetrag bei. Hintergrund der ganzen Aktion sind die massiv gestiegenen Spritpreise durch die Unsicherheiten an den Märkten im Zuge der Eskalation im Nahost-Konflikt. Bundeskanzler Friedrich Merz wird in der Mitteilung der Bundesregierung zitiert: Die Entlastung von 2,5 Milliarden Euro sei „in Zeiten angespannter Haushalte kein Pappenstiel“.
Die große Frage, die sich alle stellen: Wird der Steuernachlass auch wirklich vollständig weitergegeben? Laut RTL gibt es keine direkte Verpflichtung für Tankstellen, die Preise entsprechend zu senken – die Berechnungen dahinter sind zudem ziemlich komplex. Genau das untersucht auch das ifo Institut mit seinem Tankrabatt-Tracker. Die Forscher vergleichen dafür die Preisentwicklung in Deutschland mit der in Frankreich, um herauszufinden, wie viel vom Rabatt tatsächlich an der Zapfsäule ankommt. Schon beim ersten Tankrabatt von Mai bis Juni 2026 war das ein großes Thema – damals kamen laut Bundesregierung sowohl die unabhängige Monopolkommission als auch das Bundeskartellamt zu dem Schluss, dass die Energiesteuersenkung weitgehend bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern angekommen ist.
Dass der Rabatt jetzt zurückkommt, ist kein Zufall: Der September war laut RTL der mit Abstand teuerste Tankmonat bisher – das hat sich sogar in der Inflationsrate bemerkbar gemacht. Kein Wunder also, dass die Bundesregierung schon weiterdenkt: Laut eigenen Angaben sollen Gespräche mit der Mineralölwirtschaft geführt werden, um spätestens zum 1. Januar 2027 einen vorübergehenden Spritpreisdeckel nach dem Vorbild von Luxemburg oder Belgien einzuführen.
Der Tankrabatt ist da, die Preise sind gefallen – das ist erstmal eine gute Nachricht für alle Pendler, Familien und alle, die auf ihr Auto angewiesen sind. Aber: Nicht jede Tankstelle gibt den Rabatt eins zu eins weiter, und die regionalen Unterschiede sind teilweise groß. Unser Tipp: Preise vergleichen, bevor ihr tankt – dann holt ihr auch wirklich das Beste raus. Bleibt dran, wir halten euch auf dem Laufenden, wie sich die Spritpreise bei uns in der Region weiterentwickeln. Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s natürlich weiterhin auf Radio Frankfurt. Jetzt reinhören!






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