
Tankrabatt gestartet: Spritpreise fallen schon vor 12 Uhr stark. Was Autofahrer zur 12-Uhr-Regel und den Preisunterschieden wissen müssen – hier im Überblick.
Leute, jetzt wird’s spannend für alle Pendler und Autofahrer im Main-Gebiet! Der neue Tankrabatt ist gestartet und hat direkt für kräftig fallende Spritpreise gesorgt. Schon rund um Mitternacht ging’s bergab – und zwar richtig. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, ermittelte der ADAC um 8 Uhr morgens einen bundesweiten Durchschnittspreis für Super E10 von 2,062 Euro. Das sind satte 14,5 Cent weniger als zur gleichen Zeit am Tag zuvor. Diesel lag bei 2,209 Euro – ein Minus von 15,2 Cent.
Vielerorts gab’s Super E10 für unter 2 Euro, das zeigt das Portal des ADAC. Aber Achtung: Hier gibt’s regionale Unterschiede! In München, Stuttgart oder Leipzig war das Angebot groß, in Berlin ebenfalls ordentlich vertreten. In Hamburg und Köln dagegen eher Mangelware – laut Handelsblatt wurden in Köln am Morgen sogar gar keine Tankstellen unter der 2-Euro-Marke angezeigt. Beim Diesel blieben die Preise generell klar über den zwei Euro.
Auf dem Spritpreisportal Tankerkönig sackten die Preise laut Handelsblatt zwischen 23.41 Uhr und 0.41 Uhr um rund 10 bis 11 Cent ab. Auch am frühen Morgen zeigte sich diese Differenz im Vergleich zum Vortag.
Die wichtigste Frage: Muss ich jetzt sofort los zur Tanke? Nein, sagt das Handelsblatt – nicht unbedingt! Wegen der 12-Uhr-Regel kann der Preis bis mittags nicht steigen. Der günstigste Zeitpunkt zum Tanken liegt in der Regel am späten Vormittag. Aber Vorsicht: Zu knapp vor 12 Uhr solltet ihr nicht planen, falls großer Andrang herrscht – denn um 12 Uhr springen die Preise erfahrungsgemäß deutlich nach oben, oft um mehr als 20 Cent pro Liter.
Der ADAC kündigte an, die Preisentwicklung am Mittag genau im Blick zu behalten. Die aktuelle Dynamik zeige, dass im Kraftstoffmarkt durchaus Spielraum für niedrigere Preise besteht.
Seit Mitternacht gilt für Benzin und Diesel, die Tanklager und Raffinerien verlassen, ein Steuernachlass von 16,7 Cent pro Liter. Ob das vollständig an euch als Verbraucher weitergegeben wird, zeigt sich erst in den nächsten Tagen – eine direkte Verpflichtung der Tankstellen zur Preissenkung gibt es nämlich nicht. Der ADAC mahnte laut Augsburger Allgemeine, dass Preissenkungen „nicht durch spätere Erhöhungen wieder einkassiert werden“ dürften.
Der September war übrigens der mit Abstand teuerste Tankmonat bisher – das hat sich sogar in der Inflationsrate bemerkbar gemacht. Die Bundesregierung hatte den Tankrabatt genau deshalb auf den Weg gebracht. Die Maßnahme ist allerdings umstritten: Der Vorsitzende der Monopolkommission, Tomaso Duso, kritisiert, dass man aus dem letzten Tankrabatt nichts gelernt habe und dass vor allem Vielfahrer mit großen Autos profitieren. Auch Ifo-Chef Clemens Fuest hält den Tankrabatt nicht für die richtige Antwort auf die hohen Preise.
Die Mineralölwirtschaft hält dagegen und weist den Vorwurf zurück, dass der Nachlass nicht komplett ankomme. Befürworter verweisen darauf, dass es aktuell kein besseres Mittel gebe, um Autofahrer zu entlasten.
Wer clever tanken will, sollte den späten Vormittag nutzen – aber eben nicht zu knapp vor 12 Uhr planen. Schaut auf die Preisportale und holt euch den besten Deal, bevor die Mittagspreise wieder anziehen!






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Radio Frankfurt
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.