
Ab 1. Oktober sinken Benzin- und Dieselpreise dank Steuersenkung von Bund und Ländern. Radio Frankfurt zeigt, wie viel Autofahrer jetzt an der Zapfsäule sparen.
Aufgepasst, alle Pendler und Autofahrer im Rhein-Main-Gebiet: Ab dem 1. Oktober wird’s an der Zapfsäule spürbar günstiger! Bund und Länder haben eine Steuersenkung für Diesel und Benzin beschlossen, die euch direkt im Portemonnaie entlastet. Radio Frankfurt hat die wichtigsten Fakten für euch zusammengefasst.
Nach Angaben der Bundesregierung wird die Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis Ende 2026 um 14 Cent pro Liter gesenkt. Rechnet man den Anteil der Umsatzsteuer mit ein, kommt sogar eine Entlastung von rund 17 Cent pro Liter zusammen. Das ist bares Geld, das ihr beim nächsten Volltanken sparen könnt!
Der Hintergrund: Die kriegerischen Ereignisse und die erneute Eskalation im Nahost-Konflikt sorgen laut Bundesregierung für Unsicherheiten an den Märkten – und genau das treibt die Spritpreise in Deutschland nach oben. Betroffen sind nicht nur Unternehmen, sondern ganz besonders Pendler, Freiberufler, Ehrenamtliche und Familien, die im Alltag aufs Auto angewiesen sind.
Bundeskanzler Friedrich Merz wird auf der Seite der Bundesregierung mit den Worten zitiert: „Wer jeden Tag auf das Auto angewiesen ist, kommt an seine Belastungsgrenze. Wir handeln schnell und haben einen klaren Fahrplan für 2027.“ Er betont zudem, dass die Entlastung von 2,5 Milliarden Euro in Zeiten angespannter Haushalte „kein Pappenstiel“ sei.
Insgesamt sollen Bürgerinnen, Bürger und die Wirtschaft um rund 2,5 Milliarden Euro entlastet werden. Bund und Länder teilen sich die Kosten: Die Länder leisten ihren Beitrag in Höhe von 1,25 Milliarden Euro über einen Umsatzsteuerfestbetrag. Bundestag und Bundesrat haben der Umsetzung zugestimmt, sodass die Steuersenkung pünktlich zum 1. Oktober 2026 greifen kann.
Wie der Deutsche Bundestag in seinem Textarchiv dokumentiert, wurden im Zuge der parlamentarischen Beratungen im Sommer 2026 zahlreiche weitere Gesetzentwürfe an die Ausschüsse überwiesen – von Änderungen beim Straßenverkehrsunfallstatistikgesetz bis zur Versicherungsaufsicht. Der Tankrabatt selbst durchlief dabei den regulären parlamentarischen Weg von Bund und Ländern.
Gute Nachrichten für alle Skeptiker: Die unabhängige Monopolkommission und das Bundeskartellamt kommen laut Bundesregierung zu dem Schluss, dass eine frühere Energiesteuersenkung bei Benzin und Diesel im Mai und Juni 2026 weitgehend bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern angekommen ist. Der Tankrabatt hat damals seine Funktion erfüllt und Preisspitzen effektiv abgefangen – ein gutes Zeichen für die neue Runde ab Oktober.
Damit soll es aber nicht getan sein. Die Bundesregierung will laut eigenen Angaben Gespräche mit der Mineralölwirtschaft führen, mit dem Ziel, spätestens zum 1. Januar 2027 einen vorübergehenden Spritpreisdeckel nach dem Vorbild Luxemburgs oder Belgiens einzuführen. Zusätzlich wird die dauerhafte Erhöhung der Pendlerpauschale als weitere steuerliche Erleichterung genannt, von der Pendlerinnen und Pendler deutlich profitieren sollen. Auch die Mobilitätsprämie für Steuerpflichtige mit geringen Einkünften bleibt bestehen, und die Agrardiesel-Rückvergütung wurde für die Landwirtschaft wieder vollständig eingeführt.
Für alle, die täglich zur Arbeit pendeln oder einfach viel unterwegs sind, lohnt sich also ein Blick auf die eigene Tankquittung ab Oktober. Der Sound der Weltstadt bleibt euch treu – und jetzt auch ein bisschen mehr Geld in der Tasche fürs nächste Frankfurter Wochenende. Jetzt reinhören und immer up to date bleiben mit dem besten Programm im Main-Gebiet!






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