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Tanken wird teurer: Branchenverband warnt vor Preisschock zum Jahreswechsel

Tankstellenverband warnt: Zum Jahreswechsel könnten Spritpreise um bis zu 40 Cent pro Liter steigen. Grund sind Tankrabatt-Ende und steigende THG-Quote.

Redaktion
·
4. November 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Stunden

Teurer tanken in Frankfurt? Das kommt auf euch zu

Liebe Frankfurter Autofahrer, aufgepasst: Zum Jahreswechsel könnte es an der Zapfsäule richtig teuer werden! Der Chef des Bundesverbands der freien Tankstellen (BFT), Carsten Müller, rechnet damit, dass die Tankstellen die Spritpreise noch einmal deutlich anheben. Was steckt dahinter – und was bedeutet das für euren Geldbeutel?

Bis zu 40 Cent mehr pro Liter

Wie Müller im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte, könnte die Erhöhung um die Mittagszeit insgesamt bei 35 bis 40 Cent pro Liter liegen. Seine Worte dazu: Das sei der Moment, in dem er selbst nicht an der Tankstellenkasse stehen wolle. Grund für den erwarteten Preissprung sei zum einen das Ende des Tankrabatts, zum anderen eine steigende THG-Quote, die Kraftstoffanbieter dazu verpflichtet, ihre CO2-Emissionen zu senken.

Auch regionalheute.de berichtet über die Einschätzung des BFT-Chefs und bestätigt die genannte Preisspanne von 35 bis 40 Cent pro Liter zum Jahreswechsel.

Spritpreisdeckel sorgt für Zoff

Die Bundesregierung will solchen Preisspitzen mit einem Spritpreisdeckel entgegenwirken, der ab 2027 nach dem Ende des Tankrabatts die Marge der Branche begrenzen soll. Müller hält davon gar nichts: Ein Spritpreisdeckel sei „blanker Populismus“, so der Verbandschef. Er widerspricht zudem der Annahme, Mineralölunternehmen würden die niedrigere Energiesteuer nur teilweise an die Kunden weitergeben. Seine klare Ansage: „Wir zocken niemanden ab.“

Auch der Tankrabatt hat Schattenseiten

Ein uneingeschränkter Fan des Tankrabatts ist Müller trotzdem nicht. Seine Branche profitiere davon nämlich gar nicht richtig. Am Tag vor Einführung müsse noch der höher versteuerte Sprit verkauft werden, am letzten Tag des Rabatts komme es dagegen teils zu Hamsterkäufen – manche Leute würden sogar Sprit in Colaflaschen abfüllen. Die Folge: leergetankte Stationen. Tankstellenbetreiber könnten ihre niedrig besteuerten Bestände dann gar nicht mehr teurer verkaufen.

Was heißt das für euch?

Fürs Main-Gebiet heißt das: Augen auf beim nächsten Tankstopp! Wer kann, sollte den Tank vor dem Jahreswechsel noch einmal auffüllen – bevor es an der Zapfsäule richtig zur Sache geht. Wir von Radio Frankfurt bleiben für euch dran und halten euch über die Preisentwicklung auf dem Laufenden.

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